Wir haben mitgelesen: Warum das Buch «Die letzte Insel» von Gabrielle Alioth so bewegt
Wir haben mitgelesen: Warum das Buch «Die letzte Insel» von Gabrielle Alioth so bewegt
An den diesjährigen Literaturtagen werden wieder viele Werke vorgestellt. Eines davon ist «Die letzte Insel» von Gabrielle Alioth. Wie ich zur leidenschaftlichen Leserin wurde und warum diese Geschichte eben mehr als nur eine Geschichte ist.
Die Redaktorin beschreibt ihre lebenslange Liebe zum Lesen und ihre Vorliebe für Romane Das Buch «Die letzte Insel»: Zwei Figuren in Gegenwart und Zukunft, verbunden durch Verlust und die Suche nach Trost
Poetischer, melancholischer Roman über Loslassen, Natur und menschliche Verantwortung, der an den Literaturtagen präsentiert wird
Als ich in die Bezirksschule ging, kam ich auf dem Schulweg jeweils an der Bibliothek vorbei. Jede Woche holte ich mir dort mindestens zehn Bücher. Das Gewicht der Bücher in meinem Schulranzen drückte mich – eine damals sehr zierliche 11-Jährige – regelrecht in den Boden. Ich sehe noch heute vor mir, wie meine Mutter im Garten stand, als ich gebückt gehend in die Auffahrt lief.
Tatsächlich musste ich nur wenige Jahre später meine Hüfte operieren lassen, mehrmals. Meine Mutter ist sich immer noch sicher: Die Bücher waren schuld! Aber das ist eine andere Geschichte.
Mein Büchervorrat kann bis heute nie gross genug sein.
Ein Buch ist eine ganze Welt
Lesen faszinierte mich schon immer. Diese aneinandergereihten Wörter, die Emotionen wie Freude, Wut, Trauer oder auch Überraschung in mir auslösen konnten. Diese Wörter, die eine ganze Fantasiewelt in meinem Kopf kreieren konnten und diese Wörter, die mir fiktive Personen so real erscheinen liessen.
Am liebsten lese ich heute Romane. Krimis und Thriller von Autoren wie Harlan Coben, Ina Haller und Karin Slaughter; Liebesromane von Nicholas Sparks und Fantasybücher wie «Das White Octopus Hotel» von Alexandra Bell oder «Velvet Falls» von Julia Dippel. Sachbücher hingegen sind so gar nicht mein Ding, höchstens noch, wenn es um........
