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Worauf müssen Angehörige bei der Pflege achten? Zwei Altenpflege-Experten aus Main-Spessart geben Tipps

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02.09.2026

Worüber sollten Sie mit Ihrer Familie beim Thema Pflege unbedingt sprechen? Dieser Frage ging die Redaktion im Gespräch mit zwei Experten der Sozialstation in Gemünden nach. Hildegund Krebs-Mader ist eine erfahrene Krankenschwester und leitet regelmäßig Hauskrankenpflegekurse, Alexander Martin ist als Geschäftsführer viel in die Beratung der Angehörigen eingebunden. „Wir versuchen, den Menschen zu helfen, damit sie möglichst lange zu Hause bleiben können – was nicht leicht ist und bei jedem anders. Aber die Grundlagen sind immer die gleichen“, sagt Martin.

Über die Notfallbox sprechen: Früh einen Einstieg ins Thema finden 

„Die Patientenverfügung sollte eigentlich jeder machen“, sagt Krebs-Mader – unabhängig vom Alter. Den Pflegealltag regelt das Dokument zwar nicht, aber es bietet „eine bewusste Auseinandersetzung mit gewissen Situationen“, so Martin. „Kleinigkeiten“, etwa ein E-Rezept mit der Gesundheitskarte des Angehörigen abzuholen, sollten frühzeitig besprochen werden.

In einer Notfallbox im Kühlschrank, die es etwa beim Landratsamt Main-Spessart oder in Apotheken gibt, sollte unter anderem eine Kopie der Patientenverfügung, ein aktueller Medikamentenplan und optional der letzte Arztbrief liegen. Wichtig sei, dass die Unterlagen an einem Ort greifbar sind und aktuell gehalten werden, erklärt Martin.

Der Start sei unkompliziert: „Die Angehörigen sind Dreh- und Angelpunkt. Ich sollte meine Wünsche mit ihnen absprechen und kann ein Formular oder eine Mappe selbst ausfüllen.“ Wer sich unsicher ist,........

© Main-Post