Ihr Kampf ist unser Kampf: Warum wir als Studierende den Streik bei den Vivantes-Töchtern unterstützen
Ihr Kampf ist unser Kampf: Warum wir als Studierende den Streik bei den Vivantes-Töchtern unterstützen
Wir rufen Studierende dazu auf, sich mit dem Erzwingungsstreik der outgesourcten Beschäftigten bei den Vivantes-Töchtern zu solidarisieren und für die Streikkasse zu spenden.
Die Beschäftigten der Tochterunternehmen von den landeseigenen Berliner Vivantes-Krankenhäusern gehen am 15. April in den Erzwingungsstreik. Sie kämpfen für eine 100-prozentige Angleichung an den Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD) und damit dafür, endlich genauso bezahlt zu werden wie ihre Kolleg:innen, die direkt bei Vivantes angestellt sind.
Das gesamte Gesundheitssystem beruht auf der Reinigung, der Gastronomie, der Sterilisation und der Technik. Kein:e Ärzt:in oder Pflegekraft könnte arbeiten, kein:e Patient:in könnte ädaquat versorgt werden ohne die überwiegend migrantischen und weiblichen Beschäftigten, die systematisch benachteiligt werden. Ab 2002 gründete der Berliner Senat fünf Tochterfirmen, die sich zu 100 Prozent in seiner Hand befinden: Die Vivantes Service GmbH........
