menu_open Columnists
We use cookies to provide some features and experiences in QOSHE

More information  .  Close

Raketenangriff aus Iran und Libanon: Einschlag in Raffinerie bei Haifa, mehrere Verletzte

15 0
30.03.2026

30. März 2026 – 12. Nissan 5786

AboAngebote PrintAbo-Service

AboAngebote PrintAbo-Service

Raketenangriff aus Iran und Libanon: Einschlag in Raffinerie bei Haifa, mehrere Verletzte

Über dem Bazan-Ölraffineriekomplex steigt dichter Rauch auf

 30.03.2026 11:22 Uhr

Ein koordinierter Raketenangriff aus dem Iran und dem Libanon hat am Montag weite Teile Israels unter Beschuss gesetzt. Sirenen heulten von Netanja bis in den Norden des Landes, während Geschosse sowohl aus dem Libanon als auch aus dem Iran abgefeuert wurden. »Ynet« und andere Publikationen in Israel berichteten.

Besonders betroffen war die Region um Haifa. Dort kam es Berichten zufolge zu mehreren Einschlägen, unter anderem im Bereich des Bazan-Ölraffineriekomplexes. Dichter Rauch stieg über dem Gelände auf. In der nahegelegenen Stadt Shfaram wurden an zwei Orten Menschen verletzt.

Nach ersten Informationen wurden aus dem Libanon rund zehn Raketen abgefeuert, die teilweise abgefangen wurden. Andere gingen in offenen Gebieten nieder. Parallel dazu trafen weitere Geschosse aus dem Iran ein.

Schäden und Stromausfälle

Im Großraum Haifa kam es infolge der Angriffe zu Stromausfällen und Gebäudeschäden. Berichten zufolge stürzte in einem Fall ein Dach ein. Rettungskräfte durchsuchten die betroffenen Gebiete nach weiteren Verletzten.

Hinweise deuten darauf hin, dass mindestens eines der eingesetzten Geschosse mit einem Streumunitionssprengkopf ausgestattet gewesen sein könnte, was zu mehreren Einschlagsorten in kurzer Distanz führte. ja

Nach Kritik: Netanjahu gewährt Kardinal Zugang zur Grabeskirche

Der höchste katholische Vertreter wird an der Messe zum Palmsonntag gehindert. Israel begründet dies mit Sicherheitsbedenken, dennoch hagelt es Kritik. Nun schaltet sich der israelische Ministerpräsident ein

Wasserversorgung für Gaza: Israel widerspricht UNRWA

Die UNO-Unterorganisation nennt die Versorgung »eingeschränkt und verschmutzt«, während die Behörde COGAT von »falschen Narrativen« spricht und Zahlen vorlegt

Geplante Todesstrafe: Europäische Minister appellieren an Israel

Vier europäische Außenminister warnen: Eine Ausweitung der Todesstrafe in Israel könnte nicht nur Menschenrechte verletzen, sondern auch das Vertrauen in demokratische Prinzipien erschüttern

Nach Vorfall mit CNN-Team: IDF suspendieren Bataillon

Generalstabschef Eyal Zamir spricht von einem »schwerwiegenden ethischen Vorfall«, der nicht mit den Werten der Armee vereinbar sei

Ein Angriff des Iran am vergangenen Wochenende hat in Arad und Dimona 175 Menschen verletzt. Laut Staatsmedien in Teheran hatten die Raketen einen Atomreaktor in der Nähe zum Ziel – als Vergeltung für Angriffe auf die iranische Uran-Anreicherungsanlage

von Ralf Balke  29.03.2026

Kirchenvertreter in Jerusalem am Zutritt zur Grabeskirche gehindert

Der höchste katholische Vertreter wurde am Palmsonntag daran gehindert, an der Messe teilzunehmen. Italien reagiert und will den israelischen Botschafter einberufen. Inzwischen hat die israelische Polizei ihr Vorgehen verteidigt

 29.03.2026 Aktualisiert

Bereiten die USA eine Bodenoffensive vor?

US-Medien berichten über einen möglichen Einsatz von US-Bodentruppen. Teheran reagiert und droht »Bestrafung« an

Deutsche Nahostpolitik: Es ist Zeit für einen Kurswechsel

Die wirtschaftliche Dynamik der Abraham-Abkommen ist längst sichtbar. Deutschland sollte diese Initiative nicht begleiten, sondern anführen, fordert der CEO von ELNET

von Carsten Ovens  29.03.2026

Angriff auf Residenz von Präsident Barsani im Nordirak

Eine Attacke trifft die Residenz von Präsident Barsani im Irak. Die USA machen »Stellvertreter der iranischen Terror-Milizen im Irak« verantwortlich. Zuletzt hatte der Iran Angriffe auf die Kurdenregion für sich reklamiert

 29.03.2026 Aktualisiert

+49 30 275833 0 Mo-Do 9-17 Uhr Fr 9-14 Uhrverlag@juedische-allgemeine.deredaktion@juedische-allgemeine.de

© 2026 Jüdische Allgemeine Impressum/Datenschutzerklärung/AGB/Privatsphäre


© Juedische Allgemeine