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733 Tage, 2 Stunden und 35 Minuten

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09.10.2026

09. Oktober 2026 – 28. Tischri 5787

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733 Tage, 2 Stunden und 35 Minuten

Eine Ausstellung im Paul-Löbe-Haus erzählt von Verlust, Hoffnung und bleibenden Folgen in der Zeit zwischen dem 7. Oktober und dem Abkommen zur Freilassung der Geiseln

Wer dieser Tage das Paul-Löbe-Haus im Berliner Regierungsviertel besucht, muss zunächst durch einen stilisierten Bunkereingang gehen. Es ist die Attrappe eines Schutzbunkers aus Stahlbeton - »Migunit« im Hebräischen. In Israel gehören sie zum Alltag, wo sie der Zivilbevölkerung schnellen Schutz vor Raketenangriffen bieten. Ein solcher Bunker befand sich nahe dem Gelände des Nova-Festivals, 40 Menschen suchten am 7. Oktober 2023 darin Schutz vor der Hamas. Im Paul-Löbe-Haus imitieren Fotowände diesen Schutzraum. Sie haben dieselbe Höhe wie der reale Bunker, der für die Besucher des Nova-Festivals zur Todesfalle werden sollte.

Die Bilder dokumentieren eine Israelreise der DIG Würzburg: Im Herbst 2025 besuchten deren Mitglieder Be´eri, Nir Oz, Nahal Oz, Kfar Aza, Sderot und das Gelände des Nova-Festivals - Orte, die zu Symbolen geworden sind und noch immer die Spuren der Gewalt tragen. Vor Ort suchten sie das Gespräch mit Angehörigen und Überlebenden. Daraus entstand die Ausstellung »733:02:35«. Der Titel beziffert die Zeit, die zwischen dem Morgen des 7. Oktobers 2023 und dem Abkommen zur Freilassung der Geiseln im Oktober 2025 verging: exakt 733 Tage, 2 Stunden und 35 Minuten.

»Die Ausstellung zeigt, dass der Krieg in Gaza nach dem 7. Oktober eine Ursache hatte«, betonte........

© Juedische Allgemeine