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FR-üh dran: Whatever it takes – auch einen Karlspreis

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14.05.2026

FR-üh dran: Whatever it takes – auch einen Karlspreis

Stand: 14.05.2026, 06:01 Uhr

Von: Franziska Schwarz

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Retter des Euro oder Beschleuniger sozialer Verwerfungen? Draghi bekommt den Karlspreis – Merz, Mitsotakis und Lagarde sind dabei.

Aachen – FR-üh-Radar – das steht heute an: Aachen wird heute zum Zentrum Europas – zumindest symbolisch. Am Donnerstag, dem 14. Mai 2026, dem Feiertag Christi Himmelfahrt, verleiht die Stadt den Internationalen Karlspreis an Mario Draghi, den früheren Präsidenten der Europäischen Zentralbank und Ex-Ministerpräsidenten Italiens.

Der Festakt findet im Krönungssaal des Aachener Rathauses statt. Bundeskanzler Friedrich Merz und der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis halten die Festreden. Bereits gestern sprach EZB-Präsidentin Christine Lagarde beim Festessen. Das Karlspreisdirektorium will mit dieser Besetzung ein klares europapolitisches Signal senden. Was steckt hinter dem Preis, wer profitiert davon, und warum ist die Veranstaltung nicht nur Applaus, sondern auch kritische Reflexion wert? Antworten auf diese Fragen liefert „FR-üh dran - die Lage am Morgen“.

Wie es dazu kam: Der Karlspreis wird seit 1950 in Aachen vergeben und gilt als eine der renommiertesten europäischen Auszeichnungen. Er ehrt Persönlichkeiten, die sich um die Einigung Europas verdient gemacht haben. Wie die Süddeutsche Zeitung in einem historischen Rückblick beschreibt, ging der Preis in den meisten Jahren an Spitzenpolitiker:innen – von Winston Churchill über Valéry Giscard d‘Estaing bis........

© Frankfurter Rundschau