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Samuel Maoz bittet zum Tanz

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14.09.2017

Es ist genau 42 Jahre her, dass Samuel Maoz zu seiner Barmizwa eine Super-8-Kamera geschenkt bekam. Schon damals, als Jugendlicher, wollte er zum Kino. Doch mit Anfang 20, er leistete gerade seinen Dienst bei der IDF ab, wurde er zum Libanonkrieg eingezogen, saß 30 Tage in einem Panzer, tötete aus Überlebensinstinkt und war danach lange Zeit traumatisiert.

25 Jahre brauchte Samuel Maoz, um seine Erfahrungen in einem Drehbuch zu verarbeiten. 2009 gewann sein Debütfilm Lebanon den Goldenen Löwen bei den Filmfestspielen von Venedig.

Verzweiflung Acht Jahre später hat Samuel Maoz nun erneut in Venedig einen wichtigen Preis gewonnen: den Großen Preis der Jury für sein neues Werk Foxtrot, eine israelisch-deutsch-französische Koproduktion. Wieder geht es um einen........

© Juedische Allgemeine