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Gendern - eine unaufgeregte Zwischenbilanz

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05.10.2021

Letzte Woche habe ich gezeigt, wie mit manipulativen Untersuchungen die Notwendigkeit des Genderns untermauert wird. Es geht darum, ob wir bei Sätzen wie "die Lehrer haben es schwer" an Personen beiderlei Geschlechts denken. Bisher waren sowohl Männer als auch Frauen gemeint.

Die Vertreter der feministischen Linguistik geben zwar zu, dass dies aus grammatikalischer Sicht so ist, aber in vielen Fällen könne es vorkommen, dass nur an Männer gedacht wird. Das sei der sogenannte Male Bias. Gemeint ist eine "männerzentrierte Interpretation von sprachlichen Äußerungen". Diese wird es in Ansätzen wohl geben, aber nicht in jenem Ausmaß, wie sie behauptet wird. Mein Autokorrekturprogramm auf dem Tablet kennt übrigens Male Bias nicht und macht........

© Wiener Zeitung


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