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Es hat sich auscontainert

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17.05.2026

Seit Jahren sage ich: Überlegt, wo ihr eure Kleidung hingebt, wenn ihr sie nicht mehr wollt oder wenn sie kaputt ist. Kleidung gehört nicht in den Mülleimer – so oft hab’ ich das geantwortet, wenn ich gefragt wurde, wohin mit alten Shirts und Hosen. Aber ich habe auch immer gesagt: Nicht in die Altkleidersammelcontainer, die auf der Straße stehen. Es ist gut, dass die Stadt Wien diese Altkleidersammelcontainer aus dem öffentlichen Raum verbannt.

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Diese Container waren – wohl nicht nur – mir schon lange ein Dorn im Auge. Viele regten sich darüber auf, dass es so vermüllt war rund um die Container, dass Menschen sich daraus bedienten und den Rest einfach nur herumliegen ließen, und dass dieser Müll weiteren Müll anzog: Bei mir steht ein Container eine Gasse weiter, entlang eines langen Zaunes, mit wenigen Passant:innen. Neben den Textilbergen rund um den Container standen da manchmal kaputte Kinderwägen, verdreckte Schreibtischsessel und sonstiger Sperrmüll. Klar, versteh ich, es nervt einfach, wenn es alle paar Straßen solche Müllinseln gibt.

Im Grunde muss man jedoch das ganze System hinter diesen Sammelcontainern kritisieren – denn die Geschichte, die uns erzählt wurde, ist viel zu einfach und viel zu bequem: Ich räume meinen Kasten aus, stopfe alles in einen Sack, werfe ihn in eine Tonne mit irgendeinem mildtätig klingenden Logo, und dann ist die Welt ein kleines bisschen besser. Ich habe Platz geschaffen, jemand anderer bekommt Kleidung, der Planet atmet auf, und ich darf mir innerlich ein Mitarbeiter:innenplus für Umweltschutz geben.

Doch leider, was viel zu gut klingt, hat oft gewaltige Haken. Die Container, die nun von der Stadt Wien verboten werden und die auf öffentlichem Grund stehen, gehören einerseits Humana und andererseits der Öpula. Beide Firmen waren in den vergangenen Jahren in größere oder kleinere Skandale verwickelt.

Bereits 2010 veröffentlichte das Magazin DATUM eine........

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