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Besonders „männlich“, aber tot

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Jugendliche riskieren bei Mutproben wie Brückensprüngen oder Trainsurfing schwere Verletzungen oder den Tod.

Psychotherapeut Romeo Bissuti betont, dass fehlende männliche Vorbilder und Gruppendruck zu riskantem Verhalten führen.

Initiationsrituale traditioneller Gesellschaften sind in Europa nicht übertragbar und fördern problematische Männlichkeitsbilder.

2024 starben zwei Burschen (17, 18) beim Klettern auf einen U4-Zug.

Im März 2024 kam ein 19-jähriger Steirer beim Besteigen eines Strommasts ums Leben.

Mitte September 2026 stürzte ein 17-Jähriger in Wien-Brigittenau auf U-Bahn-Gleise.

Initiationsrituale wie im Amazonas sind in Europa nicht verbreitet und gelten als ungeeignet.

Jugendliche riskieren bei Mutproben wie Brückensprüngen oder Trainsurfing schwere Verletzungen oder den Tod.

Psychotherapeut Romeo Bissuti betont, dass fehlende männliche Vorbilder und Gruppendruck zu riskantem Verhalten führen.

Initiationsrituale traditioneller Gesellschaften sind in Europa nicht übertragbar und fördern problematische Männlichkeitsbilder.

2024 starben zwei Burschen (17, 18) beim Klettern auf einen U4-Zug.

Im März 2024 kam ein 19-jähriger Steirer beim Besteigen eines Strommasts ums Leben.

Mitte September 2026 stürzte ein 17-Jähriger in Wien-Brigittenau auf U-Bahn-Gleise.

Initiationsrituale wie im Amazonas sind in Europa nicht verbreitet und gelten als ungeeignet.

Kennst du schon?: Almabtrieb: Über Tracht, Brauchtum und Inszenierung

Triggerwarnung: Hier geht es um riskantes Verhalten von Jugendlichen und schwere Verletzungen sowie tödliche Unfälle.

Wiener Reichsbrücke, Fußgängerbereich: Vorne ein halbhohes Geländer, dann geht es mehr als 10 Meter in die Tiefe. Unten die Donau, hinten ein Fahrradstreifen und die Schienen der U1.

Einen Steinwurf entfernt, mitten auf der Donauinsel, treffe ich Alex. Er ist Wiener, Chemieingenieur. Und er beginnt zu erzählen: Im Alter von 19 Jahren seien er und zwei Freunde, Alfred und Ulrich (beide Namen geändert), von ebendieser Brücke gesprungen. Als Mutprobe. Er selbst sei dieses Wagnis nicht zum ersten Mal eingegangen, Ulrich schon. „Er ist bei dem Sprung in Schieflage gekommen und hat einen Rückenklatscher hingelegt. Ein Wirbel war gebrochen“. Ulrich sei noch selbst mit dem Auto ins Hanusch-Krankenhaus gefahren. „Der Arzt dort war richtig sauer“, sagt Alex, „weil wir nicht die Rettung gerufen haben, die ihn liegend transportiert hätte. Der Doktor meinte, Ulrich wäre knapp einer Querschnittslähmung entgangen.“ Und: „Wir waren total bekifft, Ulrich hat damals schon härtere Drogen genommen, so dass die Schmerzmittel, die er im Spital bekam, schlecht gewirkt haben.“

In den........

© Wiener Zeitung