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Schöttel, ÖFB und Rangnick – Hintergründe eines Rauswurfs

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15.09.2026

Peter Schöttel wurde als ÖFB-Sportchef wegen Passivität, fehlender Visionen und mangelnder Einbindung entlassen.

Ralf Rangnick übernahm viele Aufgaben Schöttels, was zu fachlichen Differenzen und wachsender Kritik im Verband führte.

Die Ablöse erfolgte nach anhaltender Unzufriedenheit im Aufsichtsrat und zunehmendem Druck aus den Landesverbänden.

Peter Schöttel wurde am Freitag als ÖFB-Sportchef abgelöst, 3 Enthaltungen.

Schöttel war seit 2017 im Amt, 2 EM-Teilnahmen, 1. WM seit 28 Jahren.

Ralf Rangnick ist seit 2022 Teamchef, forcierte neue Strukturen im Verband.

Kritikpunkte: fehlende Führung, geringe Einbindung, schlechte Kommunikation.

Peter Schöttel wurde als ÖFB-Sportchef wegen Passivität, fehlender Visionen und mangelnder Einbindung entlassen.

Ralf Rangnick übernahm viele Aufgaben Schöttels, was zu fachlichen Differenzen und wachsender Kritik im Verband führte.

Die Ablöse erfolgte nach anhaltender Unzufriedenheit im Aufsichtsrat und zunehmendem Druck aus den Landesverbänden.

Peter Schöttel wurde am Freitag als ÖFB-Sportchef abgelöst, 3 Enthaltungen.

Schöttel war seit 2017 im Amt, 2 EM-Teilnahmen, 1. WM seit 28 Jahren.

Ralf Rangnick ist seit 2022 Teamchef, forcierte neue Strukturen im Verband.

Kritikpunkte: fehlende Führung, geringe Einbindung, schlechte Kommunikation.

Seinen letzten Tag als ÖFB-Sportchef absolvierte Peter Schöttel ähnlich stoisch wie seine neunjährige Amtszeit. Obwohl er am Vorabend durch Medienberichte von seiner geplanten Entlassung erfuhr, erschien der 59-Jährige pünktlich zur Aufsichtsratssitzung letzten Freitag, hielt eine kurze Analyse und nahm danach seine Ablöse „zur Kenntnis“. Von den Entscheidungsträgern wurden ihm Passivität und fehlendes Leadership vorgeworfen. Schöttel, so wird der WZ von Entscheidungsträgern berichtet, entgegnete, „dass er eben so ist, wie er ist“.

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Die Amtszeit des Wieners war von Kritik begleitet – trotz zweier EM-Teilnahmen, der ersten WM seit 28 Jahren und dem Trainerengagement des Kapazunders Ralf Rangnick. Trägheit und fehlende Visionen wurden Schöttel innerhalb des Verbandes regelmäßig vorgeworfen. Aber warum kam es ausgerechnet jetzt zur Trennung? Die WZ gibt Einblick in eine schleichende Entfremdung und die Hintergründe für das überraschende Ende.

Die Ablöse von Schöttel wurde vergangenen Freitag einstimmig – mit drei Enthaltungen – beschlossen. Man wünsche sich künftig „einen aktiveren Sportdirektor“, heißt es aus dem ÖFB-Aufsichtsrat auf WZ-Nachfrage.

Dabei war Schöttel 2017 gerade wegen seines devoten Naturells zum höchsten Fußballmanager des Landes ernannt worden. Die ÖFB-Bosse wollten damals den erfolgreichen, aber zu dominanten Sportdirektor Willi Ruttensteiner absägen – und ernannten in einer Nacht-und-Nebel-Aktion den ÖFB-Nachwuchscoach Schöttel zum Nachfolger, obwohl der nach eigener Aussage „kein Konzept“ parat hatte. Landespräsident Johann Gartner erklärte: Man habe jemanden gesucht, der sich „auch etwas einreden lässt“.

Stöger, Freund und Rangnick

Schöttel präsentierte sich tatsächlich nachgiebig. Anfangs wollten die ÖFB-Bosse selbst den Teamchef aussuchen und verlangten von Schöttel in Gutsherrenart drei Kandidaten zur Auswahl. Das Ergebnis: Franco Foda, der mit einer zur Offensive neigenden Mannschaft defensiven Fußball spielte. Schöttel sah dem Dilemma trotz großer mannschaftsinterner Kritik viereinhalb Jahre zu. Als Foda 2022 entlassen wurde, nachdem er die WM-Qualifikation auf dem vierten Platz........

© Wiener Zeitung