Österreich sucht den Fußball-Visionär
Peter Schöttel wurde nach neun Jahren als Sportdirektor des ÖFB entlassen, Nachfolger mit klaren Konzepten werden gesucht.
Die Auswahl des neuen Sportdirektors soll professioneller und weniger von Netzwerken und Machtpolitik beeinflusst werden.
Kandidaten wie Sebastian Prödl, Marc Janko und Andreas Herzog werden diskutiert, ein externer Personalberater begleitet das Auswahlverfahren.
Peter Schöttel wurde nach neun Jahren als ÖFB-Sportdirektor entlassen.
Jahresgehalt des neuen Sportdirektors: ca. 200.000 Euro brutto.
Kandidaten: Sebastian Prödl (39), Marc Janko (42), Dominik Thalhammer (55), Andreas Herzog (58).
Der Strategieprozess des ÖFB soll Ende 2026 abgeschlossen sein.
Peter Schöttel wurde nach neun Jahren als Sportdirektor des ÖFB entlassen, Nachfolger mit klaren Konzepten werden gesucht.
Die Auswahl des neuen Sportdirektors soll professioneller und weniger von Netzwerken und Machtpolitik beeinflusst werden.
Kandidaten wie Sebastian Prödl, Marc Janko und Andreas Herzog werden diskutiert, ein externer Personalberater begleitet das Auswahlverfahren.
Peter Schöttel wurde nach neun Jahren als ÖFB-Sportdirektor entlassen.
Jahresgehalt des neuen Sportdirektors: ca. 200.000 Euro brutto.
Kandidaten: Sebastian Prödl (39), Marc Janko (42), Dominik Thalhammer (55), Andreas Herzog (58).
Der Strategieprozess des ÖFB soll Ende 2026 abgeschlossen sein.
Josef Pröll macht keinen Hehl aus seinen Motiven. Der ÖFB-Boss hat ein Jahr lang mit vielen Leuten über Peter Schöttel gesprochen und dabei eine zentrale Frage vernommen: „Wie aktiv nimmt der Sportdirektor seine Aufgaben wahr?“ Die Antwort folgte zuletzt: Schöttel wurde nach neun Jahren im Amt hinausgeworfen.
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Der Fußball-Bund sucht nun einen Visionär, der mit Hirnschmalz und Hingabe eine geniale Strategie entwickelt – von der Talente-Ausbildung bis zur Verbandstaktik – um langfristig im Konzert der Großen mitzuspielen. Viele Namen werden kolportiert: Sebastian Prödl, Peter Stöger, Andreas Herzog. Das übliche Kandidaten-Karussell.
Der ÖFB auf Personalsuche füllt ein langes Kapitel – zwischen Situationskomik und Schrecken. Persönliche Befindlichkeiten und Bösartigkeiten der Funktionäre standen da schon im Mittelpunkt. Etwa im Jahr 2017, als Entscheidungsträger den machtbewussten Sportdirektor Willi Ruttensteiner absägten und ihn kurzerhand ohne wirkliche Kompetenz-Prüfung durch Schöttel ersetzten. Pröll will das nun anders machen. Er erwartet, dass sich „Menschen mit klaren Konzepten bewerben“. Machtpolitik soll der Vergangenheit angehören. Es sei wichtig, „nicht aus irgendwelchen Netzwerken zu entscheiden“, wo manche Funktionäre Wiener bevorzugen und andere Deutsche ablehnen. Die deutliche Botschaft lautet: Konzepte statt Klüngelei.
Aber ist das so einfach im Fußball-Bund, in dem viele Interessen mitspielen, der traditionell nach anderen Prinzipien funktioniert, in dessen Entscheidungs-Gremium neun Landesfürsten sitzen, dazu die Bundesliga?
„Soll ich einen Lebenslauf schicken?“
Mehrere Entscheidungsträger erzählen der WZ, dass sie bereits aufgrund ihres........
