Will Österreich keine Kinder mehr?

Die Geburtenrate in Österreich sinkt seit Jahren und liegt 2024 bei nur noch 1,31 Kindern pro Frau.

Auch der Kinderwunsch und die tatsächliche Kinderzahl pro Frau nehmen langfristig ab, besonders bei jungen Frauen.

Ein besseres Kinderbetreuungsangebot wie in Wien führt nicht zu höheren Geburtenraten; Migration gleicht den Rückgang nur teilweise aus.

Geburtenrate 2024: 1,31 Kinder pro Frau, 2025: 1,29

75.700 Lebendgeborene 2025, sechstes Jahr Rückgang in Folge

Kinderlosigkeit bei Frauen Jahrgang 1980: 20 %, ab 1990: über 25 % erwartet

TFR Wien 2023: 1,17, 2024: 1,22 (Österreich-Schnitt: 1,31)

Die Geburtenrate in Österreich sinkt seit Jahren und liegt 2024 bei nur noch 1,31 Kindern pro Frau.

Auch der Kinderwunsch und die tatsächliche Kinderzahl pro Frau nehmen langfristig ab, besonders bei jungen Frauen.

Ein besseres Kinderbetreuungsangebot wie in Wien führt nicht zu höheren Geburtenraten; Migration gleicht den Rückgang nur teilweise aus.

Geburtenrate 2024: 1,31 Kinder pro Frau, 2025: 1,29

75.700 Lebendgeborene 2025, sechstes Jahr Rückgang in Folge

Kinderlosigkeit bei Frauen Jahrgang 1980: 20 %, ab 1990: über 25 % erwartet

TFR Wien 2023: 1,17, 2024: 1,22 (Österreich-Schnitt: 1,31)

Es gibt etwas Neues an der demografischen Front – du weißt schon, jenem apokalyptischen Abgrund aus immer mehr älteren Menschen, weniger Zuwander:innen und stürzenden Geburtenzahlen in einem staatlichen System, das sich zum größten Teil über Steuern auf Erwerbsarbeit finanziert. Eher harte Kost heute, sorry.

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Anfang der Woche hat das Vienna Institute of Demography der Österreichischen Akademie der Wissenschaften sein neues Geburtenbarometer präsentiert: eine tiefgehende Analyse aller Daten zum Abstieg der Geburtenraten, die die Republik so auf Lager hat.

Bevor wir in die Zahlen gehen, möchte ich kurz ausdifferenzieren: Sinkende Geburtenzahlen, wie wir sie in Österreich seit Jahrzehnten kennen, sind nicht per se eine Katastrophe, auch wenn sie verschiedene politische Richtungen so behandeln. Sie sind letzten Endes ein Ausdruck persönlicher Freiheit: Es gibt heute viel weniger gesellschaftlichen Druck, dass Kinder zu haben, „zu einem ordentlichen Leben“ dazugehört – was auch immer man davon halten mag – und dank moderner Sozialsysteme ist man viel weniger auf seine Nachkommen angewiesen, um versorgt zu bleiben, wenn man sich selbst nicht mehr erhalten kann.

Das Problem liegt nur darin, dass weite Teile unserer wirtschaftlichen und fiskalischen Systeme – sehr vereinfacht gesagt, unser Wohlstand – auf ständigem Wachstum aufgebaut sind, und das hieß bisher praktisch immer auch: Bevölkerungswachstum. Letzteres hat zwei wesentliche Komponenten: Zuwanderung (die die Österreicher:innen zunehmend ablehnen,........

© Wiener Zeitung