Wer zahlt den billigen Sonnenstrom?

Der Ausbau von Photovoltaik führt zu häufigeren negativen Strompreisen und senkt den Großhandelspreis deutlich.

Die Kosten für Netzengpässe, Förderungen und Reststrom werden auf alle Stromkund:innen umgelegt, auch auf jene ohne eigene PV-Anlage.

Der Ausbau erneuerbarer Energien bleibt wirtschaftlich sinnvoll, aber fehlende Speicher und Leitungen verursachen Ineffizienzen.

2025: PV-Leistung in Österreich steigt auf 8,2 GW (2020: 1,3 GW)

400–450 Stunden mit negativen Strompreisen 2023 (2018: fast 0)

Negativpreise und Ineffizienzen kosten 2025 rund 1 Mrd. Euro

Über 11.000 Energiegemeinschaften in Österreich (Stand Dezember)

Der Ausbau von Photovoltaik führt zu häufigeren negativen Strompreisen und senkt den Großhandelspreis deutlich.

Die Kosten für Netzengpässe, Förderungen und Reststrom werden auf alle Stromkund:innen umgelegt, auch auf jene ohne eigene PV-Anlage.

Der Ausbau erneuerbarer Energien bleibt wirtschaftlich sinnvoll, aber fehlende Speicher und Leitungen verursachen Ineffizienzen.

2025: PV-Leistung in Österreich steigt auf 8,2 GW (2020: 1,3 GW)

400–450 Stunden mit negativen Strompreisen 2023 (2018: fast 0)

Negativpreise und Ineffizienzen kosten 2025 rund 1 Mrd. Euro

Über 11.000 Energiegemeinschaften in Österreich (Stand Dezember)

Niemand macht gern Fehler, am allerwenigsten ich. Aber wenn sie passieren, ist das kein Beinbruch in so einem Newsletter wie diesem: Ich korrigiere mich, wie das jede ordentliche Medium tun sollte.

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Also: Vergangene Woche habe ich an dieser Stelle ein paar Worte über die Gegenfinanzierung der Mehrwertsteuer-Senkung auf Lebensmittel verloren und dabei den Posten „Maßnahmen zur Betrugsbekämpfung“, mit dem das Finanzministerium die Lücke zwischen Steuerausfall und Paketabgabe schließen will, mit einem flapsigen „wir hoffen einmal“ abgetan.

Das war unfair und schlampig, und das hätte ich wissen müssen. Denn tatsächlich ist dieser Posten mit einer Reihe recht konkreter Maßnahmen hinterlegt, die (im Gegensatz zum Budget und dem großen Budgetbegleitgesetz, die erst kommende Woche anstehen) bereits den parlamentarischen Weg gehen (nachzulesen beispielsweise in der Aussendung des Budgetausschusses vom 27. Mai).

Erstens kommt eine Kontenregistereinschau – was für ein Wort – für das Amt für Betrugsbekämpfung: Bei Verdacht auf eine Scheinfirma konnten die Behörden bisher nur jene Konten einfrieren, die ihnen ohnehin schon bekannt waren. In Zukunft sollen sie sich einen Gesamtüberblick über das Vermögen Beschuldigter verschaffen können (Start 1. Juli, das soll 13 Millionen Euro pro Jahr bringen).

Zweitens tritt ebenfalls mit 1. Juli eine jährliche Meldepflicht in der Wegzugsbesteuerung in Kraft – heute haben wir den Tag der zusammengesetzen Wortungetüme, sorry: Wer ins Ausland zieht und „stille Reserven“ von über 100.000 Euro mitnimmt – etwa Anteile an einer GmbH, die mehr wert sind als ihr Kaufpreis –, muss das künftig jährlich melden, sonst werden die 27,5........

© Wiener Zeitung