Vom Mond zum Mars - und darüber hinaus |
Reid Wiseman, Victor Glover, Christina Koch und Jeremy Hansen umrundeten mit Artemis II den Mond.
Ziel des Artemis-Programms ist eine dauerhafte Mondbasis als Vorbereitung für bemannte Marsmissionen.
Lebenserhaltende Technik ist entscheidend für längere Aufenthalte auf Mond und Mars.
Artemis II: 1,123 Mio. km zurückgelegt, Rückkehr am 11. April um 02:07 Uhr
Erste Frau, erster Schwarzer, erster Nicht-US-Bürger bei Mondmission
Artemis III geplant für 2027, Mondlandung aber frühestens 2028
Mondbasis am Südpol geplant, Nutzung von Sonnenenergie und Eisvorkommen
Reid Wiseman, Victor Glover, Christina Koch und Jeremy Hansen umrundeten mit Artemis II den Mond.
Ziel des Artemis-Programms ist eine dauerhafte Mondbasis als Vorbereitung für bemannte Marsmissionen.
Lebenserhaltende Technik ist entscheidend für längere Aufenthalte auf Mond und Mars.
Artemis II: 1,123 Mio. km zurückgelegt, Rückkehr am 11. April um 02:07 Uhr
Erste Frau, erster Schwarzer, erster Nicht-US-Bürger bei Mondmission
Artemis III geplant für 2027, Mondlandung aber frühestens 2028
Mondbasis am Südpol geplant, Nutzung von Sonnenenergie und Eisvorkommen
Zehn Tage in einem Raumschiff so groß wie ein Wohnmobil: So lange werden Reid Wiseman, Victor Glover, Christina Koch und Jeremy Hansen unterwegs gewesen sein, wenn sie am Samstag, 11. April, um 02:07 Uhr mitteleuropäischer Zeit von ihrem Flug rund um den Mond zur Erde zurückkehren. Nun muss die Landung im Pazifik noch gelingen und das Raumschiff Orion im richtigen Winkel in die Erdatmosphäre eintreffen und den enormen Kräften beim Wiedereintritt standhalten. Die Crew nennt es übrigens Integrity für Vertrauen, Zusammenarbeit und wertegeleiteten Teamgeist.
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Schon jetzt aber gehen die erste Frau, der erste Schwarze und der erste Nicht-US-Staatsbürger bei einer Mondmission sowie der Kommandant als die am weitesten gereisten Menschen in die Geschichte ein. Im Rahmen der Mission Artemis II legten die Vier legten insgesamt 1,123 Millionen Kilometer zurück und flogen so weit ins All wie niemand vor ihnen. Dabei bekamen sie den Erdball von oben zu sehen. Sie fotografierten die erdabgewandte Seite des Mondes, die dank der Bahngeometrie bei dieser Mission ausnahmeweise zum Teil beleuchtet war. Und sie konnten sogar eine Sonnenfinsternis erleben und damit ungehindert in die Weiten des Kosmos mit seinen Planeten und Sternen blicken. Dabei testeten sie alle Facetten der neuen Raumfahrttechnologie und nicht zuletzt die Auswirkungen solcher Flüge auf die Gesundheit.
Anders als beim Camping-Urlaub mit dem Wohnmobil konnten die vier Astronaut:innen aber nicht aussteigen. In den eiskalten Weiten des Weltraums gibt es keinen Sauerstoff zum Atmen und keinen Luftdruck, der uns ermöglicht, den Blutkreislauf aufrechtzuerhalten. Einen Spaziergang im All ohne Raumanzug würden Menschen nicht überleben. Zunächst würden wir das Bewusstsein verlieren, dann würde der Körper sich aufblähen und dann würden wir ersticken und schließlich erfrieren.
Technische........