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Der Endsieg der Lira

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09.04.2021

Es ist selbst in Zeiten wie diesen nicht eben wenig Geld, auf das sich Italiens Regierung in nächster Zeit freuen kann. Mehr als 200 Milliarden Euro kann sie sich demnächst in Brüssel abholen, etwa zu gleichen Teilen als Darlehen und als nichtrückzahlbare Subvention. Gespeist wird die milde Gabe - Österreich erhält etwa 3 Milliarden Euro - aus dem "Corona-Fonds" der EU, der wiederum seine Mittel aus Krediten bezieht, die erstmals von der EU auf den Finanzmärkten aufgenommen werden und für die alle Mitgliedstaaten haften. Wie das Ganze zurückgezahlt werden soll, ist derzeit noch etwas ungeklärt, um es einmal vorsichtig zu formulieren.

Selbst für optimistische Kenner italienischer Verhältnisse braucht es ein hohes Maß an Glaubensfestigkeit, um von einer........

© Wiener Zeitung


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