Brandunglück in Crans-Montana: Wie sicher sind unsere Clubs? |
Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana mit über 40 Todesopfern und zahlreichen Schwerverletzten steht nun auch die österreichische Clubszene unter besonderer Beobachtung. Eine bundesweite gesetzliche Brandschutzverordnung gibt es nicht. Tischfeuerwerk, Pyrotechnik und verstellte Fluchtwege gelten aber seit Jahren als Risikofaktoren – doch reichen die bestehenden Regeln und Kontrollen aus? Und wie werden sie hierzulande bewertet?
Die WZ hat sich während der Langen Nacht der Clubs in Vorarlberg unter Betreibern umgehört – und mit Experten und Behörden gesprochen.
Wir treffen Andreas Bauer, Betreiber des Echo Club in Rankweil. Er ist gerade damit beschäftigt, Eis von der Notausgangstüre zu klopfen. „Schon beim Umbau war es mir wichtig, dass alle Materialien die entsprechenden Zertifizierungen haben“, sagt er später im WZ-Interview. Sprühkerzen seien im Echo kein Thema: „Es gibt öfter den Wunsch danach, aber wir machen das generell nicht.“ Trotz Vorgaben und Kontrollen sei absolute Sicherheit laut Bauer dennoch kaum erreichbar: „Man kann nicht alles zu hundert Prozent verhindern.“
Später begrüßt uns Kassian Xander, Betreiber des Market 33 in Dornbirn. „Die Besitzer der Bar in Crans-Montana waren grob fahrlässig“, sagt er im WZ-Gespräch. Im eigenen Betrieb setze Xander auf regelmäßige Überprüfungen, das Sicherheitspersonal werde laufend........