Erpressung mit Babybrei: Wenn Lebensmittel zur Waffe werden |
Unbekannte erpressten Hipp mit vergifteter Babynahrung und forderten zwei Millionen Euro, Polizei sucht weiterhin nach Gläsern.
Ernst Geiger und Frank Roselieb beschreiben verschiedene Tätertypen und betonen eine hohe Aufklärungsquote bei Lebensmittelerpressungen.
Frühere Fälle wie die Bahlsen-Erpressung zeigen, dass Täter oft durch Hinweise oder Überwachungskameras gefasst werden.
Erpresserschreiben an Hipp am 27. März mit Forderung von 2 Mio. Euro.
Vergiftete Hipp-Gläser in Österreich, Tschechien, Slowakei entdeckt.
Aufklärungsquote bei großen Fällen: 80 bis 90 Prozent laut Experten.
2017: Täter vergiftete 5 Babynahrungsgläser, erhielt 12,5 Jahre Haft.
Unbekannte erpressten Hipp mit vergifteter Babynahrung und forderten zwei Millionen Euro, Polizei sucht weiterhin nach Gläsern.
Ernst Geiger und Frank Roselieb beschreiben verschiedene Tätertypen und betonen eine hohe Aufklärungsquote bei Lebensmittelerpressungen.
Frühere Fälle wie die Bahlsen-Erpressung zeigen, dass Täter oft durch Hinweise oder Überwachungskameras gefasst werden.
Erpresserschreiben an Hipp am 27. März mit Forderung von 2 Mio. Euro.
Vergiftete Hipp-Gläser in Österreich, Tschechien, Slowakei entdeckt.
Aufklärungsquote bei großen Fällen: 80 bis 90 Prozent laut Experten.
2017: Täter vergiftete 5 Babynahrungsgläser, erhielt 12,5 Jahre Haft.
Ein Hipp-Glas mit Babybrei, das mit Rattengift versehen war. Am Glasboden des Gemüsegläschens klebte ein weißer Aufkleber mit einem roten Kreis. Die Polizei sucht immer noch nach weiteren vergifteten Gläsern.
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Hintergrund der Causa ist ein Erpresserschreiben, das am 27. März beim Babynahrungshersteller Hipp Deutschland in einem allgemeinen Postfach eingegangen war – mit einer Zahlungsforderung von zwei Millionen Euro bis spätestens 2. April. Gehe Hipp nicht auf die Forderungen ein, würden die Unbekannten mehrere Gläser mit Babynahrung mit Rattengift versetzen und in Umlauf bringen. Hipp soll das Erpresser-Schreiben übersehen haben. Die Kritik wollte Geschäftsführer Stefan Hipp nicht auf sich sitzen lassen und erklärte in einem Interview mit der Tageszeitung Die Presse: „Das wäre so, als würden Sie einen Brief über den Zaun ins Firmengelände werfen und hoffen, dass es jemand findet.“
Die Ermittler:innen entdeckten bereits mehrere betroffene Produkte in Österreich, Tschechien und der Slowakei. Im Burgenland sucht die Polizei weiterhin nach einem zweiten Hipp-Glas, das mit Rattengift kontaminiert sein soll. Im Zuge dessen seien bereits sämtliche Krankenhäuser, Alters- und Pflegeeinrichtungen sowie Kindergärten und -krippen kontaktiert worden. Auch die ungarischen Behörden habe die Polizei informiert, weil die Babynahrung........