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Fachleute und andere Experten

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24.09.2021

Tag für Tag hört das interessierte Publikum Begriffe wie "ein österreichischer Promi-Ökonom" und Ähnliches; und die "Wiener Zeitung" nannte vor einiger Zeit in ihrer interessanten Aufstellung explizit Monika Köppl-Turyna, Robert Holzmann, Gabriel Felbermayr, Christian Helmenstein, Margit Schratzenstaller-Altzinger, Markus Marterbauer und Stephan Schulmeister als "die einflussreichsten Ökonominnen und Ökonomen Österreichs". Ihre Verdienste sind tatsächlich allesamt unbestritten. Aber in Zeiten der Covid-19-Pandemie ist allerorts auch von "Top-Medizinern" zu lesen, die womöglich die Impfskepsis befeuern, und Interessierte werden auf "Google News" eine erdrückende Fülle von Meldungen bloß für das Suchprofilwort "Experten kritisieren" angezeigt erhalten. Und auch zur Frage der Pensionen melden sich immer wieder echte oder selbsternannte Fachleute zu Wort.

Wie gut, durchschnittlich oder doch schlecht sind Expertinnen und Experten aber international präsent? Dieser Text soll der Öffentlichkeit und auch den öffentlichen Verwaltungen ein einfaches und valides Instrument in die Hand geben. Angesichts der wahren Überflutung der Öffentlichkeit mit Expertinnen und Experten einerseits sowie der wachsenden, irrationalen Skepsis gegenüber der Wissenschaft im Allgemeinen und der Medizin im Besonderen andererseits ist ja ein solches Unterfangen mehr als angebracht.

Arno Tausch ist Universitätsdozent für Politikwissenschaft und schrieb im "Journal of Scholarly Publishing", "Journal of Globalization Studies", "Bibliotheksdienst" und anderen Journalen zahlreiche Artikel zum Thema wissenschaftliche Exzellenz. Er verfasste auch mehrere Artikel zum Thema "Public Health".

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In der heutigen Bibliometrie und Szientometrie werden insgesamt die folgenden drei Säulen des Vergleichs des Echos akademischer........

© Wiener Zeitung


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