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Fragen über Fragen

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17.06.2021

Anlässlich des Erscheinens meines neuen Buches "Jude ist kein Schimpfwort" (Verlag Kremayr & Scheriau) habe ich in den vergangenen Wochen in Interviews viele Fragen beantwortet. Oft wollten die Kollegen und Kolleginnen wissen: wie aber kann man einen unbeschwerteren Umgang von Nichtjuden mit Juden erreichen? Ist da nicht das beste Rezept, miteinander ins Gespräch zu kommen? Und ja, das ist es. Persönliche Begegnungen schaffen Verständnis, entkräften Vorurteile, führen zueinander. Nur: wie soll eine kleine jüdische Gemeinde mit knapp 8.000 Mitgliedern in einer Millionenstadt wie Wien das bewerkstelligen?

Es gibt sie dennoch, die Bemühungen in diese Richtung. Da steht etwa – wenn nicht gerade eine Pandemie solche Veranstaltungen verunmöglicht – im Frühsommer das jüdische Straßenfest auf dem Kulturprogramm der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) Wien, bei dem sich nicht nur die Einrichtungen der jüdischen Community vorstellen, sondern auch Vereine, NGOs, Geschäfte, Gastronomen präsent sind. Da gibt es im Herbst den Tag der Offenen Türen. Und es gibt Likrat.

Das Motto von Likrat lautet: "Lasst uns reden!" Die Likratinos........

© Wiener Zeitung


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