Trump pestet gegen Europa: Der Nato droht der Todesstoß |
Donald Trump spricht über die Nato inzwischen nicht mehr wie über eine Ehe, in der es knirscht. Sondern wie über eine Beziehung, aus der er innerlich längst ausgezogen ist.
Weil die europäischen Verbündeten sich (völlig zu Recht) weigern, an der Seite der USA und Israels militärisch in den seit vier Wochen tobenden Iran-Krieg einzusteigen und bereits heute, nicht erst nach einem etwaigen Waffenstillstand, die für die Weltwirtschaft wichtige Seestraße von Hormus zu sichern, steigert sich der zunehmend dünnhäutiger werdende Präsident in eine Wut-Sprache hinein, die nicht mehr bloß beleidigt, sondern vorbereitet: „Wir müssen nicht für die Nato da sein.“
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Zuvor hatte er die Mitgliedstaaten „Feiglinge“ geschimpft und das Bündnis ohne Amerika als „Papiertiger“ verhöhnt. In nächtlichen Tiraden auf seinem Online-Pranger „Truth Social“, da, wo sich täglich der wahre, ungefilterte Trump präsentiert, stellte er in Großbuchstaben fest: „Die USA brauchen nichts von der Nato. Aber vergesst niemals diesen sehr wichtigen Moment.“ Ein Mafia-Pate, der........