„Black and Blue“: Wie man Gitarrist bei den Rolling Stones wird |
Die Rolling Stones Mitte der 70er-Jahre; es ist eine Zeit der Umbrüche. Vor allem personell: Gitarrist Mick Taylor, seit 1969 an Bord, schmeißt 1974 hin. Die Band steckt bereits in den Vorbereitungen für ihr nächstes Album, als sich die Prioritäten verschieben: Ein Ersatz für den zweiten Saiten-Mann neben Keith Richards muss nun gefunden werden.
Mehrere Namen kursieren, fast alle mit Blues-Hintergrund:
Mick Jagger und Co. laden einige der Gitarristen zum Vorspielen ein, heute würde man sagen: Auditions. Die musikalischen Vorstellungsgespräche finden in Form von gemeinsamen Jam-Sessions statt, etwa in Rotterdam. Derlei historische Zusammentreffen von Gitarren-Ikonen wie Jeff Beck und Keith Richards kann man nun auch nachhören auf vier Jam-Sessions (auch mit Johnson und Mandel) der aktuellen Wiederveröffentlichung des Stones-Albums „Black and Blue“. – Spannende Ausblicke in Paralleluniversen, wie sich die Stones mit anderen Musikern entwickelt hätten.
Nebenbei bemerkt: