Hacker-Angriff: Apples Ausflug nach Indien enthüllt Sicherheitslücke
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Hacker-Angriff: Apples Ausflug nach Indien enthüllt Sicherheitslücke
30. August 2026 | Reinhard Schlieker
Ein wichtiger Zulieferer wurde Opfer eines Cyberangriffs. Ist der als künftiger Hauptstandort geplante Subkontinent technisch weit genug?
VON REINHARD SCHLIEKER
Als Apple-Chef Tim Cook vor einigen Jahren begann, Indien als neuen strategischen Produktionsstandort aufzubauen, war die Botschaft klar: Der iPhone-Konzern wollte unabhängiger von China werden. Im Februar 2023 erklärte Cook, Apple wolle in Indien im Grunde auf Erfahrungen zurückgreifen, die das Unternehmen zuvor beim Aufbau seines Geschäfts in China gesammelt hatte. Indien sei für Apple ein „unglaublich aufregender Markt“. Wie aufregend, das erfuhren Apple und die Welt dann vor ein paar Wochen: Ein wichtiger Zulieferer wurde Opfer eines Cyberangriffs. Der als ein künftiger Hauptstandort geplante Subkontinent ist wohl technisch noch nicht so weit, um Apple-Standards zu erfüllen
Hinter der Begeisterung des Apple-Chefs steckt auch einiges an strategischen Ausweichplanungen. Die Spannungen zwischen den USA und China hatten zugenommen, gleichzeitig drohten weitere Zölle auf in China produzierte Produkte – darunter natürlich der Umsatzträger iPhone. Apple begann deshalb, seine Produktion geografisch breiter aufzustellen. Und Indien sollte dabei eine zentrale Rolle übernehmen.
Die Strategie zeigte denn auch schnell erste Erfolge. Nach Angaben der Analysefirma Counterpoint Research wurden 2022 erst rund sechs Prozent aller iPhones in Indien produziert. 2026 dürfte der Anteil bereits bei mehr als 25 Prozent liegen.
Doch dann dieser Rückschlag. Im Juni 2026 wurde der Apple-Zulieferer........
