We use cookies to provide some features and experiences in QOSHE

More information  .  Close
Aa Aa Aa
- A +

Staatliche Regulierung schadet oft...

3 1 2
15.05.2021

Entgegen der allgemeinen Wahrnehmung haben sich weltweit in den vergangenen Jahrzehnten die Bedingungen für die Umwelt in den meisten Bereichen (Luftreinhaltung, Wasserqualität usw.) dramatisch verbessert. Wer mehr darüber erfahren will, sollte die Bücher „Aufklärung jetzt“ von Stephen Pinker und „Factfulness“ von Hans Rosling lesen. Beide Bücher zeigen, dass es eine große Kluft zwischen der pessimistischen Wahrnehmung und der tatsächlichen Entwicklung im Licht der Fakten gibt. Diese positive Entwicklung ist hauptsächlich der weltweiten Verbreitung wirtschaftlicher Freiheit zuzuschreiben, denn – dies zeigen zahlreiche Untersuchungen: die Umweltstandards sind in wirtschaftlich freien Ländern weitaus besser als in unfreien.

Natürlich haben auch sinnvolle Umweltschutzvorschriften und Gesetze zur Verbesserung beigetragen. Auch überzeugte Anhänger des Kapitalismus wie etwa Friedrich August von Hayek oder Milton Friedman haben immer erklärt, dass der Staat natürlich Spielregeln – rechtliche Rahmenbedingungen – für die Wirtschaft schaffen sollte. Hayek betonte, marktwirtschaftliches Denken sei nicht mit einer „Laissez-fair“-Politik zu verwechseln. Doch, und dies geht meist vergessen, oft führen solche staatlichen Regeln zum Umweltschutz nicht zu dem gut gemeinten Ziel, sondern zum genauen Gegenteil. Daran sollte man denken, wenn jetzt in Deutschland hektisch mehr und mehr Planziele und Umweltregulierungen gefordert und beschlossen werden – ganz nach dem Motto: mehr hilft mehr.

Ein negatives Beispiel dafür, dass gut gemeint noch lange nicht gut gemacht ist, ist die deutsche Umwelt- und Energiepolitik. Zwischen 1957 und 2004........

© The European


Get it on Google Play