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Öko-Irrtümer

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30.07.2021

Die Warnungen vor den Grenzen des Wachstums sind nicht neu, es gibt sie seit Jahrhunderten. Hier nur einige Beispiele aus den letzten 80 Jahren: Im Jahr 1939 erklärte das US-Innenministerium, dass die amerikanischen Ölvorräte nur noch 13 Jahre lang reichen würden. Im Jahr 1949 verkündete der US-Innenminister, das Ende der amerikanischen Ölvorräte sei in Sicht. Nachdem das U.S. Geological Survey nichts aus seinen früheren falschen Behauptungen gelernt hatte, sagte es 1974, dass die USA nur noch über einen 10-jährigen Vorrat an Erdgas verfügten.

Der Wissenschaftler Harrison Brown veröffentlichte 1970 im Scientific American eine Grafik, in der er schätzte, dass der Menschheit kurz nach dem Jahr 2000 das Kupfer ausgehen würde. Blei, Zink, Zinn, Gold und Silber sollten noch vor 1990 verschwinden. Ebenfalls 1970 sagte der Ökologe Kenneth Watt voraus, dass der Welt das Öl ausgehen würde: “You’ll drive up to the pump and say, ‘Fill ‘er up, buddy,’ and he’ll say, ‘I am very sorry, there isn’t any.’”

Große Beachtung fand die im gleichen Jahr veröffentlichte Studie des „Club of Rome“ „Grenzen des Wachstums“. Bis heute sind von diesem Buch über 30 Millionen Exemplare in 30 Sprachen verkauft worden. Das Buch warnte zur Umkehr und hatte eine klare Botschaft: Die Rohstoffressourcen würden schon bald verbraucht sein, besonders das Öl. In 20........

© The European


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