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Modell Berlin

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22.09.2021

Der Verdienstorden des Landes Berlin ist etwas ganz Besonderes. Er wurde 1987 zur 750-Jahr-Feier des Landes Berlin vom damaligen Regierenden Bürgermeister Eberhard Diepgen (CDU) ins Leben gerufen. Die Rot-Rot-Grüne Regierung Berlins hat jetzt beschlossen, den Orden zu quotieren. Was beispielsweise bei der Vergabe von Straßennamen in Bezirken wie Friedrichshain-Kreuzberg schon seit Jahren selbstverständlich ist, soll jetzt auch für den Orden gelten:

► „Bei mindestens der Hälfte der Auszuzeichnenden soll es sich um Frauen handeln.“

► „Die Vielfalt geschlechtlicher Identitäten ist bei den Auszeichnungen zu berücksichtigen.“ Darunter versteht man nicht nur das biologische Geschlecht, sondern z.B. auch Lesben, Transgender und „intersexuelle Menschen“

„Der Verdienstorden des Landes Berlin muss sich weiterentwickeln, um den gesellschaftlichen Entwicklungen Rechnung zu tragen“, begründete das Michael Müller, Chef der Berliner Linksfront-Regierung.

Frage: Muss ich künftig meine sexuelle Orientierung outen, bevor ich in Berlin einen Orden bekomme? Und welches Komitee überprüft meine Angaben? Und kann ich den Orden wieder aberkannt bekommen, wenn ich irgendein falsches Wort sage? Die Grüne Spitzenkandidatin in Berlin,........

© The European


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