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Warum tabuisiert Deutschland die...

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04.07.2021

Stein des Anstoßes waren Sarrazins kritische Feststellungen zu Islam und islamischer Zuwanderung. Ihretwegen stieß er bei Journalisten oft auf „puren Hass“, wurde als „rassistisch“ gebrandmarkt und letztlich aus der SPD ausgestoßen. Sogar der Bannfluch der Kanzlerin („diffamierend“) hatte ihn ereilt und seine Ausgrenzung befördert. Und dies alles, obwohl andere anerkannte Fachleute zu gleichen Schlussfolgerungen gelangten. Etwa Professor Ruud Koopmans von der Berliner Humboldt-Universität: Seine Analysen islamischer Gesellschaften belegen die religiösen Wurzeln von Wissensfeindlichkeit, Scharia-Absolutismus, Zurücksetzung der Frauen, Feindschaft gegen „Ungläubige“ und Minderheiten wie Homosexuelle – gipfelnd in weltweiter Islamistengewalt. Wie Sarrazin weht auch Koopmans vom Mainstream her Eiseskälte an, mit Vorwürfen bis hin zu „ordinärer Rassismus“.

Selbst muslimische Wissenschaftler mit Intimkenntnissen des Islam aufgrund eigener Lebenserfahrung werden kalt gestellt, wenn sie an das deutsche „Bereicherungs“-Luftschloss rühren. Auch solche mit Weltrenommee wie der deutsche Professor syrischer Herkunft Bassam Tibi. Seine Publikationen wie „Die verdeckte Islamisierung Europas“, seine Aufdeckung der Staatsislamismus-Allianz zwischen Türkei und Saudi-Arabien beim „religiösen Eroberungskrieg“, seine Kritik an europäischer Selbstverleugnung oder seine Warnung vor zugewandertem Antisemitismus passen nicht zur deutschen Friede-Freundschaft-Fata Morgana. Bassam Tibi muss es büßen: „In Deutschland bin ich ausgelöscht. Ich werde wie Dreck behandelt“, resigniert er.

Bezüglich........

© The European


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