Warum essen wir immer noch Speck, Schinken und Würstchen? |
07. Januar 2026 | Brian Green
Studien sehen einen Zusammenhang zwischen mit Nitrit gepökeltem Fleisch und Krebs. Darum muss die EU handeln - und mindestens eine Kennzeichnung auf der Vorderseite der Lebensmittelverpackung vorschreiben. Ein Meinungsbeitrag
VON BRIAN GREEN
Im Oktober 2025 sind die neuen EU-Vorschriften zur Begrenzung von Nitrit in verarbeitetem Fleisch in Kraft getreten. Das ist ein lang erwarteter und begrüßenswerter Fortschritt für die Lebensmittel- und Verbrauchersicherheit. Der Zusammenhang zwischen mit Nitrit gepökeltem Fleisch und Krebs ist so überzeugend wie nie: Neben einschlägigen Universitätsstudien warnt auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) davor. Die Entscheidung der EU, die zulässigen Grenzwerte zu senken, ist ein wichtiges Signal für die öffentlichen Gesundheit. Sie kann aber noch nicht das Ende sein.
Die wissenschaftliche Evidenz zeigt, dass jeder Kontakt mit diesem Zusatzstoff ein potenziell vermeidbares Risiko darstellt. Wenn die EU führend in Lebensmittelsicherheit und Prävention bleiben will, muss sie weiter und schneller handeln und den Einsatz von Nitrit vollständig verbieten. Vor zehn Jahren stufte die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) der WHO verarbeitetes Fleisch, darunter nitritgepökelter Speck,........