Chronik der Woche: Fußball in USA, Trump im Zorn, Bas in der Rettungsgasse |
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Chronik der Woche: Fußball in USA, Trump im Zorn, Bas in der Rettungsgasse
13. Juni 2026 | Ansgar Graw
Was macht die Fußball-WM aus? Imagekampagnen der Verbände geben unterschiedliche Antworten. Und was macht Bärbel Bas in der Rettungsgasse? Biker dürfen das! Aus unserem Newsletter
VON ANSGAR GRAW, Tegernsee
Fußball-WM los und damit auch eine Zeit von Imagekampagnen der beteiligten Verbände. "ES IST WM, WENN…", heißt das beim DFB, es gehe um ein „einzigartiges WM-Gefühl“ und um „Momente, die es nur während einer WM gibt - Momente, die jede*r kennt und mit denen sich viele Menschen identifizieren können“, wird dann gegendert: „Die Kampagne stärkt Identifikation, Emotion und eine Verbindung, die über den Spielort hinausgeht.“
Einen ähnlichen Akzent setzt FIFA-Präsident Gianni Infantino, der, wie allgemein bekannt, immer das Verbindende im Blick hat: „WIR SIND 26“, „WE ARE 26“, „SOMOS 26“, „NOUS SOMMES 26“, gibt er den, noch einmal rasch durchgezählt, 48 Nationalladern mit in die Sportarenen. Alle gemeinsam, alle solidarisch, zumindest bis zur ersten gelben Karte.
Die Vereinigten Staaten als Co-Gastgeber sind weder in der aktuellen Politik noch bei ihrem WM-Slogan ähnlich romantisierend unterwegs. Eine mehrteilige HBO-Dokumentation, entstanden über die vergangenen vier Jahre in enger Zusammenarbeit mit der U.S. Soccer Association, kommt mit der klaren Ansage daher: „U.S. AGAINST THE WORLD.“
Freitag, 5. Juni Landung in München nach dem Rückflug von JFK in New York City, kollektives Warten am Gepäckband. „Lass mich nachher den Trolly schieben“, sagt der höchstens sechsjährige, aber offenkundig schon vielfliegende Knabe wenige Schritte entfernt großmütig zum Vater, „mir macht der Jetlag ja immer weniger aus als dir“. Samstag, 6. Juni Der kluge Philosoph Julian Niklas-Rümelin weist darauf hin, „dass Deutschland zu den wenigen Ländern der Welt gehört, die nach der Definition der........