Besuch bei Xi: Warum Putin etwas besorgt sein darf

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Besuch bei Xi: Warum Putin etwas besorgt sein darf

20. Mai 2026 | Ansgar Graw

Der chinesische Präsident und sein russischer Gast präsentierten geopolitisches Einvernehmen. Trotzdem wurde klarer als zuvor, wer Koch und wer Kellner ist

VON ANSGAR GRAW, Tegernsee

Wladimir Putin muss sich keine Sorgen um das bilaterale Verhältnis machen, solange er die Verlautbarungen seines erneut sehr freundlichen Gastgebers Xi Jinping beim Wort nimmt. Denn der chinesische Präsident teilte beim Besuch des russischen Amtskollegen unüberhörbar aus gegen Donald Trump, der gerade erst seine Aufwartungen gemacht hatte, und lobte die Beziehungen zu Russland als eine Kraft der „Ruhe inmitten des Chaos“. Die Welt laufe derweil Gefahr, zum „Gesetz des Dschungels“ zurückzukehren, heißt es in einem gemeinsamen Kommuniqué.  Und Xi warnte, die internationale Lage sei „von miteinander verwobenen Turbulenzen und Umbrüchen geprägt, während einseitige Hegemonialbestrebungen ungehindert um sich greifen“. Angesichts dessen sollten China und Russland ihre „umfassende strategische Koordinierung“ verstärken.

Also nichts Neues im Fernen Osten? „Höre auf die Worte – aber beobachte........

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