Minenfeld bleibt ungeräumt
D as Grimme-Institut meldet sich auf der medienpolitischen Bühne zurück. Das ist zunächst mal eine gute Nachricht. „Diskursraum“ nennt sich das etwas sperrig. Am Donnerstag geht es in Düsseldorf um „Journalismus zwischen Objektivität, Aktivismus und Auszeichnung“.
In den sozialen Medien wird die Grimme-Veranstaltung von Moderator Torsten Zarges mit der Frage „Belohnen Medienpreise zu oft Haltungsjournalismus?“ beworben. Und hier wird es problematisch. Es gibt keine Statistik, die diesen Eindruck belegen würde. Sondern nur interessierte Kreise, die das behaupten. Übrigens nicht nur mit Blick auf den Journalismus, sondern auf Kultur als Ganzes. Erinnert sei an Wolfram Weimers linke Buchläden und erst recht an die AfD.
Es gibt keinen Journalismus ohne Haltung. Die ihn auf eine wie auch immer definierte „Neutralität“ verpflichten, führen nichts Gutes im Schilde.........
