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Ein Land verschwindet nicht mit einem Knall

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17.08.2026

E igentlich, dachte ich vergangene Woche, möchte ich meine nächste Kolumne den Männern widmen. Osteuropäischen Männern. Solchen, die den Zusammenbruch des Sozialismus erlebt haben, vielleicht in den Westen ausgewandert sind und dort auf den Systemwechsel und das neue Leben mit Lethargie reagiert haben oder klinisch ausgedrückt: mit Depression. Die bald wie faules Obst in ihren Sesseln zusammenfielen und ihre Frauen das machen ließen, was sie schon im Sozialismus getan hatten: die Familie durchbringen, sie irgendwie notgedrungen zusammenhalten.

Ich kam darauf, weil die Mutter einer Freundin so freudig über den Film „Transit Times“ berichtete, den sie im Kino gesehen hatte. Die Geschichte ist schnell umrissen: Eine Familie – Mutter Zina, Vater Victor, Tochter Eva – in Moldau 1997, nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Früher Teil der Intelligenzija, kämpfen sie jetzt ums Überleben. Zina, die an einem Kindertheater arbeitet,........

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