YouTube wird wieder teurer: Das sind die kostenlosen Alternativen |
YouTube wird wieder teurer: Das sind die kostenlosen Alternativen
YouTube Premium und Music werden teurer. SmartTube, NewPipe, PipePipe, FreeTube und Yattee liefern viele Funktionen ohne Premium Abo.
Die Preiserhöhungen auf einen Blick!
YouTube wird teurer für Werbeverweigerer
Der VPN-Trick hat ausgedient
NewPipe, PipePipe und LibreTube holen Premium-Funktionen zurück.
Morphe bleibt nah am Original
Kreate ist das Must have für YouTube Music
YouTube wird teurer: Ein lokales Archiv ist sehr hilfreich!
SmartTube ersetzt YouTube auf dem Fernseher
Nur offizielle Quellen für den Download nutzen!
YouTube wird teurer. Wenn nichts anderes geht, Brave nutzen!
Unbequeme Lösungen beim TizenOS
YouTube wird teurer, die freien Alternativen liefern
Google erhöht in Deutschland erneut die Preise für YouTube Premium. Das Einzelabo kostet nun 14,99 Euro pro Monat statt bisher 12,99 Euro. Premium Lite steigt von 5,99 Euro auf 7,99 Euro. Das Familienabo liegt bei 27,99 Euro statt bisher 23,99 Euro. Studenten zahlen künftig 8,99 Euro statt bisher 7,49 Euro. Auch das Jahresabo kostet mehr. Aus 129,99 Euro werden 149,99 Euro.
Die Preiserhöhungen auf einen Blick!
YouTube Music zieht natürlich ebenfalls mit. Das Einzelabo kostet nun 11,99 Euro pro Monat, der Familientarif 18,99 Euro und der Studententarif 5,99 Euro. Das Jahresabo steigt von 99,99 Euro auf 119,99 Euro. Damit steht YouTube Music preislich neben Apple Music und Amazon Music. Klanglich gilt das allerdings nicht.
YouTube Premium macht die Plattform wieder erträglicher, indem es Werbung entfernt, die Hintergrundwiedergabe ermöglicht, Downloads freischaltet und selbstverständlich auch YouTube Music beinhaltet. Wer viel YouTube nutzt, merkt schnell, wie stark Google die normale Nutzung inzwischen zerlegt und eingeschränkt hat.
YouTube wird teurer für Werbeverweigerer
Premium ist kein Luxusabo. Es ist die bezahlte Entschärfung einer App, die ohne Abo immer nerviger und penetranter wird. Es gibt mehr Werbung, mehr Shorts und mehr Unterbrechungen. Erst dreht Google die Plattform enger, dann verkauft der Konzern die Entlastung als Komfort. YouTube Premium verbessert YouTube nicht wirklich. Es macht YouTube aber wieder etwas erträglicher. Dafür verlangt Google jetzt erneut ein paar Euro mehr.
YouTube Music kostet wie die großen Anbieter, kann aber nicht mit deren Qualität mithalten. Live-Mitschnitte, Remixe, alte Uploads und seltene Versionen findet man bei YouTube oft schneller und besser als bei anderen Musikdiensten. YouTube ist nur deshalb noch so stark, weil dort fast alles zu finden ist. Das ist auch die einzige Existenzberechtigung.
In der höchsten Einstellung liefert YouTube Music 256 kbps AAC oder Opus. Für unterwegs reicht das vielen natürlich, aber man kann es raushören. Im Auto, mit Bluetooth-Kopfhörern oder nebenbei am Rechner stört es nicht jeden, aber ein Lossless-Angebot ist es auf keinen Fall.
Apple Music bietet im Vergleich Lossless bis 24 Bit und 48 kHz sowie Hi-Res-Lossless bis 24 Bit und 192 kHz. Auch Amazon Music nennt für Ultra HD ebenfalls bis zu 24 Bit und 192 kHz. Ob wirklich jeder Nutzer den Unterschied hört, spielt für den Vergleich keine Rolle. YouTube Music liefert diesen Gegenwert einfach nicht.
YouTube Music bleibt deshalb der Beifang im Premium-Abo. Man nutzt es für Inhalte, die nur auf YouTube verfügbar sind. Man nimmt es mit, weil es dabei ist. Mehr Geld rechtfertigt es auf keinen Fall.
Der VPN-Trick hat ausgedient
Früher gab es noch den allseits bekannten Umweg über Länder mit niedrigeren Preisen. In solchen Diskussionen tauchten Indien, die Türkei, Argentinien oder die Ukraine ständig auf. VPN an, günstiges Land wählen, Abo abschließen – fertig. Doch diese Zeiten sind vorbei.
Seit 2024 geht YouTube härter gegen solche Länderspielereien vor. Passen Anmeldeland, tatsächliche Nutzung und Zahlungsdaten nicht zusammen, fordert Google die Nutzer zur Aktualisierung der Abrechnungsdaten auf oder beendet das Abo. Die Mitgliedschaft soll dort laufen, wo man sie tatsächlich nutzt. Selber Steuern in Offshore-Paradiesen sparen, aber den Kunden einen Riegel vorschieben, wenn diese das gleiche Recht in Anspruch nehmen wollen.
Ein indisches oder türkisches Premium-Abo ist deshalb leider kein sauberer Plan mehr, es kann jederzeit abgeschaltet werden. Es ist inzwischen ein unsicherer Workaround mit Ablaufdatum. Wer heute nach einer Alternative sucht, landet eher bei freien Clients als bei fremden Abrechnungsprofilen.
NewPipe, PipePipe und LibreTube holen Premium-Funktionen zurück.
Viele Premium-Funktionen sind technisch kein Luxus, sondern für jeden Nutzer – mich eingeschlossen – ein Muss. Die FOSS-Community zeigt seit Jahren, wie es geht. NewPipe, PipePipe, LibreTube, FreeTube und ähnliche Projekte holen zurück, was Google hinter die Premium-Version stellt oder in der offiziellen App kaputtoptimiert hat.
Videos ohne Werbung, die Wiedergabe läuft auch im Hintergrund. Pop-up-Player. Downloads. Lokale Abos auch ohne Google-Konto. Weniger „Shorts“-Nerverei sowie natürlich auch ohne den beliebten SponsorBlock. Teilweise DeArrow gegen reißerische Titel und Thumbnails. All das geht auch........