Tuta Drive: Staatlich geförderter Angriff auf Google Drive und Dropbox |
Tuta Drive: Staatlich geförderter Angriff auf Google Drive und Dropbox
Tuta Drive startet als verschlüsselter Cloudspeicher. Dahinter steckt PQDrive, ein staatlich gefördertes Forschungsprojekt der Uni Wuppertal.
Tuta Drive mit Mail, Kalender, Dateien
PQDrive und staatliche Förderung
Bequemlichkeit trotz Datenschutz
Google Drive nicht kopieren, sondern verbessern
Die Client-Frage bleibt offen
Fördergelder von Tuta Drive erhöhen den Anspruch
Für viele reicht ein sauberer Cloudspeicher
Wichtig sind die einfachen Dinge
Tuta Drive bringt einen starken Hintergrund mit
Tuta Drive startet als verschlüsselter Cloudspeicher in die geschlossene Beta. Hinter dem Dienst steckt PQDrive, ein staatlich gefördertes Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit der Bergischen Universität Wuppertal. Tuta will damit Google Drive, Dropbox und iCloud etwas entgegensetzen. Ein Dienst, post-quanten-sicher, Ende-zu-Ende-verschlüsselt und ohne Auswertung der Inhalte. Offen bleibt, ob daraus ein echter Gegenentwurf wird oder nur ein sicherer Speicher in Tutas eigener App-Welt.
Tuta Drive mit Mail, Kalender, Dateien
Die Tutao GmbH (Tuta nannte sich früher Tutanota) hat seinen neuen Cloudspeicher in eine geschlossene Beta geschickt. Ein paar ausgewählte Nutzer können nun bei Tuta Drive Dateien hochladen, organisieren, sichern und über ihre Geräte hinweg synchronisieren. Zum Start steckt Drive im Tuta-Mail-Webclient. Später sollen Apps für Android und iOS sowie Desktop-Clients für Linux, Windows und macOS folgen.
Damit ergänzt Tuta sein bisheriges Angebot um den bislang fehlenden Speicherbereich. Mail und Kalender waren bereits da. Dateien, Backups, Dokumente und Bilder lagen bisher außerhalb dieses Modells. Wer seine Kommunikation verschlüsselt bei Tuta verwaltet, dürfte früher oder später auch den restlichen Datenbestand dort ablegen wollen.
Alternativen gibt es längst. Proton Drive, Tresorit, Filen oder eine selbst betriebene Nextcloud decken diesen Bedarf schon länger ab.
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PQDrive und staatliche Förderung
Tuta Drive geht auf PQDrive zurück. Der Name des Projekts lautet ausgeschrieben „Entwicklung eines postquantensicheren Online-Speichers“. Beteiligt sind Tuta beziehungsweise die Tutao GmbH und die Bergische Universität Wuppertal. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt im Rahmen von KMU-innovativ.
Die Universität Wuppertal nennt für PQDrive ein Gesamtvolumen von 3,19 Millionen Euro, wovon knapp 640.000 Euro an die Universität Wuppertal gehen. Das Unternehmen Tuta spricht selbst von insgesamt 1,5 Millionen Euro Förderung durch den deutschen Staat. Öffentliche Gelder fließen somit in die Forschung, aus der ein kommerzieller Cloudspeicher entstehen soll.
Deutschland redet gerne über digitale Souveränität, eine eigene Infrastruktur und weniger Abhängigkeit von US-Plattformen. Meist bleibt es jedoch bei Ideen, Papieren, Förderprogrammen und Panels. PQDrive soll daraus ein nutzbares und sicheres Produkt machen.
Die Bergische Universität Wuppertal ist bei PQDrive nicht nur mit ihrem akademischen Namen vertreten. Der von Prof. Dr.-Ing. Tibor Jager geleitete Lehrstuhl für IT-Security and Cryptography arbeitet an kryptografischen Verfahren und einer ressourcenschonenden Speicherung verschlüsselter Daten. Dieser Punkt ist bei verschlüsseltem Cloudspeicher von entscheidender Bedeutung.
Bequemlichkeit trotz Datenschutz
Google, Dropbox und Microsoft können........