Lancache mit AdGuard Home statt lancache-dns |
Lancache mit AdGuard Home statt lancache-dns
So kann man Lancache mit AdGuard Home statt lancache-dns betreiben. monolithic übernimmt den Cache, Wir erklären im Detail, wie das läuft.
Ein Patchtag ohne Doppeldownload
AdGuard bleibt auch beim Lancache der DNS
Warum Lancache-DNS rausflog
Warum AdGuard Home reicht
Auch monolithic benötigt DNS
Der Cache gehört auf die SSD
Was lief und was nicht
Prefill läuft im Container
Ohne Skripte macht Lancache nur halb so viel Sinn
Steam Deck daheim und unterwegs
Fazit zum Thema Lancache
Große Updates über Battle.net, etwa für World of Warcraft oder Call of Duty, muss man nicht jedes Mal wieder vollständig herunterladen. Das gilt ebenso für Spiele bei Steam. Wer AdGuard Home im Heimnetz bereits als DNS nutzt, kann das technische Setup Lancache so aufsetzen, dass der zusätzliche DNS-Container entfällt. AdGuard Home übernimmt die Umschreibungen, während die All-in-One-Containerlösung monolithic die Downloads lokal vorhält. Steam und Battle.net laufen damit zuverlässig. Ubisoft funktioniert nur eingeschränkt. Epic ebenfalls. Xbox und der Microsoft Store fielen dagegen raus.
Ein Patchtag ohne Doppeldownload
Ein eigener Spiele-Cache klingt erst einmal nach einer typischen nutzlosen Spielerei. Mit dem nächsten großen Patch ist das Thema dann doch auch auf einmal relevant, wenn die Kanne Kaffee leer ist und sich die Prozentanzeige des Downloads mal wieder ganz langsam nach oben quält. Dann geht es nicht mehr ums Basteln, sondern darum, denselben Download nicht immer wieder durch dieselbe Leitung zu schieben oder die Daten selbst für sein „Ein Rechner-Setup“ schon da zu haben.
Lancache speichert große Downloads lokal und liefert sie später wieder aus. Der erste Abruf bleibt in der Geschwindigkeit, wie es die eigene Leitung und die der Anbieter vorgeben. Alles danach kommt aus dem eigenen Netz. Das reicht oft schon für mehrere Rechner, frische Installationen, wiederkehrende Patches oder kleinere Anschlüsse.
AdGuard bleibt auch beim Lancache der DNS
Lancache als Speichersystem verschwindet in diesem Aufbau natürlich nicht. Der Cache bleibt bestehen, die Containerlösung monolithic ist der eigentliche Kern. Der Container speichert die Spieldaten lokal und liefert sie später wieder aus dem Heimnetz aus, sodass derselbe Download nicht jedes Mal neu aus dem Internet gezogen werden muss. Es fällt nur der Lancache-DNS weg, also der zusätzliche DNS-Container, der Clients normalerweise auf die IP des Zwischenspeichers der Daten der Spiele umleitet.
Diesen Teil übernimmt hier AdGuard Home*. Der Resolver läuft bei den meisten ohnehin schon im Netz, also bleibt er auch dort. Für Lancache braucht man keinen weiteren DNS-Dienst, der an derselben Stelle noch einmal dazwischengeht.
Warum Lancache-DNS rausflog
Wer AdGuard Home bereits im Netz nutzt, muss den DNS-Teil von Lancache nicht noch einmal neu aufbauen. Darin liegt der Reiz dieses Aufbaus wie wir als Tarnkappe ihn für euch gestaltet haben. Der Cache bleibt erhalten. Wir entfernen den zusätzlichen DNS-Container restlos, weil wir ihn nicht benötigen.
Der übliche Weg mit Lancache-DNS ist in so einem Setup ein massiver Rückschritt. Bei Lancache hängt der gesamte Weg am DNS. Dort fällt die Entscheidung, ob Anfragen im Cache landen oder daran vorbeilaufen.
Dazu kommt der Resolver selbst. Wer bereits mit AdGuard Home arbeitet, möchte diesen Teil nicht noch einmal aufreißen, nur um für einen einzelnen Zweck wieder bei einem zusätzlichen Resolver mit klassischem IPv4-DNS und Klartext zu landen. Ein zeitgemäßes Setup nutzt nun einfach DoH, DoT oder DoQ.
AdGuard Home bleibt also der Resolver, während monolithic den Teil übernimmt, für den der Container gedacht ist. Downloads lokal vorhalten und später wieder aus dem eigenen Netz an die über die mit dem DNS verbundenen Geräte ausliefern. Die Domainlisten dafür liefert das laufend gepflegte Projekt „cache-domains”. Dort stehen die Hostnamen, die ein solcher Spiele-Cache per DNS auf die Cache-IP umbiegt. Damit ihr die leider etwas verquere Syntax von Adguard dafür auf Anhieb trefft, empfehle ich euch, die KI eurer Wahl danach zu fragen, sie euch Copy&Paste-gerecht für AdGuard zu erstellen. Einfach einfügen und sie funktioniert danach auf Anhieb.
Warum AdGuard Home reicht
AdGuard Home ist nicht die einzige Lösung. Technitium DNS Server kann dieselbe Aufgabe ebenfalls übernehmen. Dort laufen solche Umschreibungen eher über Zonen. Ein Pi-hole funktioniert für einfache Fälle auch, stößt hier aber schnell an seine Grenzen, da sehr oft eine zusätzliche dnsmasq-Konfiguration erforderlich ist.
Einen laufenden AdGuard-Dienst dafür wieder herauszureißen, ergibt trotzdem wenig Sinn. Die Rewrites sitzen dort an der richtigen Stelle. Sie sorgen dafür, dass bestimmte Download-Domains nicht beim normalen Anbieter landen, sondern auf die eigene Cache-IP zeigen. So kommt der Traffic später auch wirklich bei Monolithic an. Technitium geht ebenfalls.
Auch monolithic benötigt DNS
AdGuard Home ersetzt nicht den DNS-Bedarf von monolithic. Es ersetzt lediglich den zusätzlichen DNS-Container für die Clients. Der Cache-Container selbst muss weiterhin in der Lage sein, Hostnamen aufzulösen, wenn Inhalte noch nicht lokal vorliegen.
Deshalb fragt der Client weiterhin AdGuard Home an und Monolith löst für seine eigenen Upstream-Verbindungen ganz normal die Hostnamen auf. Der Cache ersetzt keinen Resolver. Er ersetzt nur den zusätzlichen DNS-Umweg.
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