Der Acemagic S16 im Test
Der Acemagic S16 im Test
Die Eckdaten vom Acemagic S16 zeigen einen Arbeitslaptop, der genug Power hat, um einen gut über den ganzen Tag zu bringen. Doch stimmt das?
Acemagic S16: Ryzen 7 7735HS und Radeon 680M inklusive
16 GB RAM sind zeitgemäß und aufrüstbar
Das 16:10-Format mit 60 Hz ist der Haken
QWERTY bleibt QWERTY. Doch die Tastaturfolie ist Pudding
Erfreulicherweise reichlich Ports vorhanden
Akku und Maße des Acemagic S16
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Acemagic S16 - unser Fazit
Der Acemagic S16 ist, wenn man sich das Datenblatt anschaut, ein gutes Mittelklassegerät. Er verfügt über einen AMD Ryzen 7 7735HS, ein 16-Zoll-Display im 16:10-Format, 16 GB RAM und eine PCIE-3.0-SSD mit 512 GB Speicherplatz. Das Laden per USB Typ-C, DisplayPort und Power Delivery gehören zum Lieferumfang.
Das klingt in der Realität nach einem brauchbaren Arbeitslaptop, der nicht zu wenig Leistung hat und seine Nutzer gut über den Tag bringen kann. Doch stimmt das überhaupt? Behaupten kann man vieles. Wir haben uns das gute Stück einmal genauer angesehen.
Acemagic S16: Ryzen 7 7735HS und Radeon 680M inklusive
Im S16 sind laut Datenblatt ein Ryzen 7 7735HS mit 8 Kernen und 16 Threads sowie die übliche Radeon 680M als integrierte Grafikeinheit verbaut. Das ist für den Alltag in Ordnung. Aber wenn man Anwendungen nutzt, die mehr als einen Kern oder maximal 1,5 Kerne beanspruchen, merkt man den günstigen Preis*. Wer sich jetzt fragt, warum ich das sage: Ja, es gibt viele Programme, die eher eine höhere Single-Core-Leistung als eine Multicore-Leistung benötigen. Multicore beherrscht der S16 super, keine Frage. Aber der Unterschied beim Single-Core im Vergleich zu einer CPU mit 3D-Cache ist beim Acemagic S16 doch klar spürbar.
16 GB RAM sind zeitgemäß und aufrüstbar
16 GB DDR5 sind bei dem Preis mehr als nur okay. Bei aktuell exakt 500 € inklusive Versand auf der Seite von Acemagic* macht man nichts falsch, denn der Anstieg für aktuelle RAM-Preise wird nicht komplett an einen weitergegeben. Ein fairer Deal, so gefällt mir das. Ich bin zwar nach wie vor der Meinung, dass 32 GB derzeit zeitgemäß und eigentlich inzwischen Pflicht sind, aber der Abstrich geht klar.
Ab Werk ist eine 512-GB-NVMe-SSD in zwei M.2-Slots verbaut. Hinzu kommt ein zweiter M.2-2280-Slot. Laut den Angaben von Acemagic auf der Webseite kann man ihn mit 2 x 2 TB bestücken. Das ist für einen Arbeitslaptop in Ordnung und gibt auch einen Puffer, wenn man doch viel speichert. Ob PCI-E 3.0 noch zeitgemäß ist, ist eine andere Frage. Ich wollte ihn mit einer Samsung PCI-E 4.0 NVMe bestücken, die jedoch nicht erkannt wurde. Beim Kauf einer Erweiterung muss man sich wirklich an die Herstellerspezifikationen halten. So weit, so gut.
Das 16:10-Format mit 60 Hz ist der Haken
Das 16-Zoll-IPS-Panel im 16:10-Format mit 1920 x 1200 Pixeln ist sehr kontrastreich. Beim Schreiben dieses Reviews auf dem Gerät gefällt es meinen Augen. Das ist fürs Arbeiten angenehm. Für meine Ansprüche hat das Display vom Acemagic S16 eine gute Höhe und Auflösung. Nur 60 Hz sind in meinem Fall eine absolute Katastrophe. So gut die Auflösung ist, so altbacken sind 60 Hz. Ja, in dieser Preisklasse muss man einige........
