CISA blamiert sich mit offenem GitHub-Repo voller Passwörter und AWS-Keys

CISA blamiert sich mit offenem GitHub-Repo voller Passwörter und AWS-Keys

Peinliche Panne bei der US-Behörde CISA: Ein offenes GitHub-Repo enthielt monatelang Passwörter, AWS-Keys, geheime Token und vieles mehr.

Passwörter und Token offen im Netz

Dateien der CISA über sechs Monate öffentlich erreichbar

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Ausgerechnet die wichtigste US-Behörde für Cybersicherheit hat sich eine massive Sicherheitsblöße geleistet: Die amerikanische Cybersecurity and Infrastructure Security Agency (CISA) ließ offenbar über Monate hinweg ein öffentlich erreichbares GitHub-Repository online, das sensible Zugangsdaten, private Schlüssel und Infrastruktur-Geheimnisse im Klartext enthielt. Besonders brisant: Das Repository trug laut Berichten sogar den Namen „Private-CISA“. Auffälliger geht es kaum.

Passwörter und Token offen im Netz

Entdeckt hat das Leck der GitGuardian-Forscher Guillaume Valadon. Der Sicherheitsexperte stieß am 14. Mai auf das Repository und erkannte sofort die Tragweite des Vorfalls. In dem öffentlich erreichbaren GitHub-Projekt lagen laut seinen Angaben unter anderem:

Kubernetes-Konfigurationen,

sowie Zugangsdaten für interne Systeme der Behörde.

Die Dateinamen wirkten dabei laut Valadon fast schon absurd:

external-secret-repo-creds.yaml

Important AWS Tokens.txt

AWS-Workspace-Firefox-Passwords.csv

Der Forscher erklärte später, er habe zunächst an einen Scherz geglaubt, weil die Struktur des Repositories „zu offensichtlich“ wirkte.

Dateien der CISA über sechs Monate öffentlich erreichbar

Besonders problematisch: Die Daten sollen rund sechs Monate lang öffentlich zugänglich gewesen sein. Laut GitGuardian umfasste das Repository rund 844 Megabyte an Infrastrukturmaterial aus produktiven Umgebungen.

Valadon bezeichnete den Vorfall als einen der schwerwiegendsten Sicherheits-Leaks, den man sich vorstellen könne: „Eine nationale Sicherheitsbehörde mit fast einem Gigabyte........

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