Auslieferung von Kim Dotcom kostet 10 Millionen US-Dollar |
Auslieferung von Kim Dotcom kostet 10 Millionen US-Dollar
Der Megaupload-Gründer Kim Dotcom muss ab heute erneut vor Gericht erscheinen, um gegen seine Auslieferung vorzugehen.
Razzia von Megaupload schon 14 Jahre her
Justizminister plädiert für die Auslieferung von Kim Dotcom
Der Angeklagte hatte in mehrfacher Hinsicht Glück
Fall dürfte bald entschieden sein
Auslieferung kostet 10 Millionen US-Dollar
Der UN-Menschenrechtsausschuss als letzte Option?
Die juristische Saga geht mittlerweile in Neuseeland über 14 Jahre. Die Auslieferung an die USA dürfte für die Steuerzahler des Landes mittlerweile zu einem der kostspieligsten Fälle aller Zeiten geworden sein. Momentan stehen die Chancen für Dotcom nicht so gut, doch das haben die Medien schon einmal angenommen. Der Deutsch-Finne ist bekannt als Stehaufmännchen, den man nicht so leicht unterkriegen kann.
Razzia von Megaupload schon 14 Jahre her
Mittlerweile ist es 14 Jahre her, seitdem Spezialeinheiten der Polizei die Villa des gebürtigen Kielers in Coatesville auf Antrag der US-Regierung durchsucht und jede Menge Güter beschlagnahmt hat. Man wirft Kim Dotcom die Durchführung von organisierter Kriminalität in Kombination mit strafbaren Urheberrechtsverletzungen, Geldwäsche und Telekommunikationsbetrug vor.
Neuseeländische Medien berichten davon, dass die Staatsanwaltschaft in der Causa Megauplod schon fast 6 Millionen US-Dollar ausgegeben hat, Tendenz steigend. Die Kosten fielen an für externe Rechtsbeistände, Auslagen, Anmeldegebühren und Kostenerstattungen. Die Mitarbeiter haben zudem 43.731 Arbeitsstunden für nicht weniger als 20 Verfahren im Zusammenhang mit dieser Angelegenheit aufgewendet. Dies ging von der ersten Anhörung zur Festsetzung der Kaution über drei Befragungen vor dem Obersten Gerichtshof bis hin zu einem Menschenrechtsverfahren. Die Verteidiger Dotcoms haben nichts ausgelassen, um die Auslieferung ihres Mandanten an die USA zu verhindern.
Justizminister plädiert für die Auslieferung von Kim Dotcom
Justizminister Paul Goldsmith erklärte gegenüber den Medien, er sei „überhaupt nicht zufrieden mit der Dauer und den Kosten“ des Verfahrens. „Als Justizminister habe ich umfassende Beratung erhalten und alle Informationen sorgfältig geprüft“, sagte Goldsmith. Im August 2024 beantragte er die Auslieferung an die USA. Diverse Hollywood-Studios und Plattenlabels wollen Dotcom vor dem Gericht sehen. Auf den Angeklagten warten in den USA im schlimmsten Fall 30 und mehr Jahre Freiheitsstrafe. Doch es ist noch nicht final gerichtlich entschieden, ob Dotcom Neuseeland........