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Online-Banking: Bank muss nicht für Kunden-Leichtsinn haften

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14.07.2022

Das LG Koblenz entschied, eine Überweisung auf eine offensichtlich fingierte Online-Zahlungsaufforderung wird nicht von der Bank erstattet.

Das Landgericht (LG) Koblenz setzte sich aktuell mit der Frage auseinander, ob eine Bank verpflichtet ist, für einen Betrag aufzukommen, den eine Kundin auf eine offensichtlich fingierte Aufforderung im Online-Banking an einen unbekannten Betrüger überwiesen hat.

Das LG kam zu dem Schluss, dass die Klägerin den Betrug als solchen hätte erkennen müssen. Wegen grob fahrlässiger Sorgfaltspflichtverletzung der Kundin wurde infolge die Klage abgewisen. Die Bank ist demgemäß bei dieser Sachlage nicht zur Betragserstattung verpflichtet. Das Urteil vom 01.06.2022, Az. 3 O 378/21 ist jedoch noch nicht rechtskräftig. Darüber unterrichtete das Landgericht Koblenz.

Pharming-Opfer klagt auf Geldrückerstattung

Im gegebenen Rechtsfall nutzte eine Bank-Kundin das dortige Online-Banking. Zur Erledigung ihrer Bankgeschäfte loggte sie sich am 23.11.2020........

© Tarnkappe


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