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MrBlow: Wiener Drogen-Pate auf Most Wanted-Listen

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12.06.2022

Auf der Darknet-Plattform „MrBLow“ soll Martin S. als Kopf einer Drogenbande arbeitsteilig 11.500 Drogen-Bestellungen abgewickelt haben.

Den Wiener Martin S. suchen aktuell Ermittler weltweit. Fahndungsfotos zeigen seit Samstag den 50-Jährigen als „Most Wanted“ sowohl auf der Website des Bundeskriminalamtes, als auch bei Europol. Die Beamten legen dem bereits 14 mal wegen Gewaltdelikten Vorbestraften zur Last, gemeinsam mit neun Komplizen von März 2018 bis September 2020 den professionellen Darknet-Drogenshop „MrBLow“ betrieben zu haben. Er soll dabei mindestens 60 Kilo an diversen Drogen, darunter 40 kg Kokain sowie Cannabis, Amphetamin und Ecstasy, verkauft haben und geschätzt bis zu fünf Millionen Euro durch illegale Drogengeschäfte verdient haben. Darüber berichtete die Kronen Zeitung.

Spur führte ins Wiener Rotlichtmilieu

S. soll bereits seit Jahrzehnten das Rotlichtmilieu mit Drogen beliefert haben. Selbst stellte er sich als “Generalimporteur für Kokain” dar. Enge Verbundenheit hätte zudem mit den damaligen Drahtziehern des Anfang der 2000er-Jahre auf Schutzgelderpressungen angelegten “Nokia-Club” bestanden.

Postsendungen wiesen Ermittlern den Weg zum „MrBLow“- Darknet-Drogenshop

Erste Ermittlungen nahm die Polizei im Fall durch das Vorfinden von Drogen in Postsendungen auf. Im Jahr 2018 konnten die Beamten gemeinsam mit dem österreichischen Zoll innerhalb weniger Tage 250 Sendungen von dem „MrBlow“-Drogenshop abfangen und sicherstellen. Ein Ermittler hält fest: „Das waren gut zwei Kilogramm“.

Trotz äußerst........

© Tarnkappe


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