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Krypto-Betrug: Lamborghini, Privatjet, 13 Millionen Dollar – dann kam die Verkehrskontrolle

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13.06.2026

Krypto-Betrug: Lamborghini, Privatjet, 13 Millionen Dollar – dann kam die Verkehrskontrolle

Krypto-Betrug mit 13 Millionen US-Dollar Beute: Ein kanadischer Teenager lebte im Luxus bis eine Verkehrskontrolle alles auffliegen ließ.

Krypto-Betrug durch Social Engineering

Millionen aus Krypto-Betrug für Luxus und Privatjets

Dann kam die Verkehrskontrolle

Visum überzogen und untergetaucht

Geständnis und drohende Haftstrafe

Krypto-Betrug: Manipulation schlägt Technik

Ein kanadischer Teenager soll Kryptowährungen im Wert von 13 Millionen US-Dollar erbeutet, Lamborghinis gemietet, Privatjets gechartert und sich ein Luxusleben in Miami finanziert haben. Der damals 19-jährige Trenton Richard David Johnston glaubte offenbar, mit seinem millionenschweren Krypto-Betrug davonzukommen. Jedoch brachte ausgerechnet eine gewöhnliche Verkehrskontrolle die Ermittler auf seine Spur und ließ das gesamte Kartenhaus einstürzen.

Während Cyberkriminelle normalerweise versuchen, möglichst unauffällig zu agieren, soll Trenton Richard David Johnston genau das Gegenteil getan haben. Laut einer Pressemitteilung des U.S. Department of Justice (Southern District of Florida) wird der damals 19-jährige Kanadier beschuldigt, gemeinsam mit Komplizen Kryptowährungen im Wert von mehr als 13 Millionen US-Dollar erbeutet und die Erlöse anschließend für ein ausschweifendes Luxusleben in Miami und Los Angeles ausgegeben zu haben. Luxusautos, Schmuck, Privatjet-Flüge und ein exzessives Nachtleben gehörten demnach zu den bevorzugten Ausgaben der mutmaßlichen Täter. Jedoch nahm der spektakuläre Fall eines millionenschweren Krypto-Betrugs eine unerwartete Wendung. Eine Verkehrskontrolle führte die Behörden schließlich auf die Spur der Verdächtigen.

Krypto-Betrug durch Social Engineering

Anders als viele spektakuläre Diebstähle in der Kryptoszene basierte dieser Fall nicht auf hochkomplexen technischen Angriffen. Laut den Ermittlungsunterlagen setzten Johnston und seine Mitstreiter auf klassische Social-Engineering-Methoden.

Demnach gaben sie sich am Telefon als Mitarbeiter von Google, Trezor oder anderen Unternehmen aus dem Kryptoumfeld aus. Die Opfer wurden davon überzeugt, ihre Konten seien kompromittiert worden oder stünden unmittelbar vor einem Sicherheitsvorfall. Unter diesem Vorwand erhielten die Täter Zugang zu Wallets und Accounts.

Gravierend war dabei ein Vorfall im März 2025. Ein Opfer aus Kalifornien soll durch fingierte Anrufe dazu gebracht worden sein, Zugangsdaten preiszugeben. Kurz darauf verschwanden rund 185 Bitcoin aus den Wallets des Betroffenen, im Wert von damals umgerechnet etwa 13 Millionen US-Dollar. Bereits wenige Wochen zuvor sollen die Täter auf ähnliche Weise rund 41.000 US-Dollar in Ether (ETH) erbeutet haben.

Wie aus der Strafanzeige hervorgeht, feierten Johnston und ein Komplize den Coup anschließend über den verschlüsselten Messenger Signal. Johnston prahlte demnach damit, man habe „185 BTC geknackt“.

Laut den Ermittlungsunterlagen zeigte er sich dabei keineswegs zufrieden mit der Beute. Vielmehr kündigte er an:

„Und wir sind noch nicht fertig.“

„Und wir sind noch nicht........

© Tarnkappe