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Impfzertifikat: Fälschung zog 18.000 Euro Strafe nach sich

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30.07.2022

Ein 55-jähriger Münchner legte am Münchner Flughafen ein gefälschtes digitales Impfzertifikat vor. Dafür zahlt er nun 18.000 Euro an Strafe.

Die Vorlage eines gefälschten digitalen Impfzertifikats bei einer Kontrolle am Münchner Flughafen ist einem Münchner Geschäftsmann teuer zu stehen gekommen. Eine dafür erhobene Strafgebühr von 18.000 Euro macht deutlich, dass denjenigen, die mit einem gefälschten Impfausweis erwischt werden, empfindliche Strafen drohen können. Demgemäß ist die Vorlage eines gefälschten Impfdokuments kein Kavaliersdelikt und geht auf Grundlage des neuen Infektionsschutzgesetz zum 24. November 2021 mit verschärften Strafen einher. Solche falschen Dokumente sind im Internet auf einschlägigen Portalen allerdings schon für 50 bis 350 Euro zu haben.

Bereits seit Beginn der Corona-Pandemie waren Bundespolizisten am Münchner Flughafen dazu angehalten, ankommende Flüge “zum einen grenzpolizeilich, zum zweiten hinsichtlich der Vorgaben des Gesundheitsschutzes” zu kontrollieren. Dank besonderer Schulungen gelang es den Grenzpolizisten nach eigenen Angaben auch schon in der Vergangenheit, solche Personen mit........

© Tarnkappe


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