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E-Book-Piratin gestoppt: BREIN pfändet Haus und Mercedes

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23.08.2026

E-Book-Piratin gestoppt: BREIN pfändet Haus und Mercedes

E-Book-Piratin gestoppt: BREIN pfändet Haus und Auto. Erst danach gibt die hartnäckige Verkäuferin illegaler E-Books auf.

Illegale E-Books verkauft: Der Fall begann bereits 2018

E-Book-Piratin nicht gestoppt: Neue Alias, neue E-Book-Kopien

BREIN pfändet erneut Wohnung und Auto

E-Book-Piratin gestoppt – diesmal endgültig?

Eine niederländische E-Book-Piratin ließ sich offenbar weder von Unterlassungsvereinbarungen noch von Vertragsstrafen und gerichtlichen Schritten dauerhaft beeindrucken. Bereits 2018 war sie der niederländischen Anti-Piraterie-Organisation BREIN wegen des Verkaufs illegal kopierter E-Books aufgefallen. Eine erste anstehende Pfändung von Haus und Auto konnte sie nicht vom Weitermachen abhalten. Nun hat BREIN erneut zu diesem Mittel gegriffen. Erst als der Verkauf ihrer Wohnung und der Verlust ihres Mercedes drohten, gab die hartnäckige Verkäuferin auf. Die Stichting hat die E-Book-Piratin damit zumindest vorerst gestoppt.

Illegale E-Books verkauft: Der Fall begann bereits 2018

Bereits im Jahre 2018 nahm die niederländische Urheberrechtsorganisation Stichting BREIN eine Verkäuferin illegaler E-Books ins Visier. In einer aktuellen Pressemitteilung führt BREIN aus, dass Frau K. in größerem Umfang illegal kopierte E-Books über Online-Marktplätze anbot. Verkauft wurde dabei über Marktplaats.nl und Facebook. Die E-Book-Anbieterin nutzte für ihre Aktivitäten zur Verschleierung ihrer Identität verschiedene Pseudonyme.

BREIN konnte die Piratin dennoch identifizieren. Sie unterzeichnete zunächst eine von der Stichting geforderte Unterlassungserklärung mit Vertragsstrafe. Für jeden weiteren Verstoß waren 100 Euro fällig. Allerdings hielt sie die Vereinbarung nicht vom Weitermachen ab. BREIN stellte schon unmittelbar danach erneute Verstöße fest. Dazu nutzte die Piratin Kontonummern von Familienangehörigen, um die eigene Identität zu verschleiern.

Anfang 2019 forderte BREIN nun 4.000 Euro an Vertragsstrafen. Weil die Zahlung zunächst ausblieb, sollte dann auf bewegliches Eigentum zugegriffen werden. Dies scheiterte allerdings, da Frau K. bei einem Ortstermin erklärte, die betreffenden Gegenstände gehörten ihrer Mutter. Daraufhin wurde ihr Haus gepfändet.

Nach mehreren Verhandlungen vereinbarten beide Seiten eine Rückzahlung. Die E-Book-Verkäuferin zahlte zunächst 2.500 Euro in monatlichen Raten von jeweils 100 Euro. Danach jedoch versiegten die Zahlungen wieder und BREIN zog erneut die Konsequenzen. Ende 2021 wurde das Auto der Frau gepfändet, das sie ohnehin verkaufen wollte. Danach kam es zu einer weiteren Einigung. Die Verkäuferin zahlte nochmals 2.500 Euro in einer Rate. Insgesamt kassierte BREIN damit........

© Tarnkappe