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Anlagebetrug mit dem „Schwarm“: 21 Millionen Euro und ein Luxusleben

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27.09.2026

Anlagebetrug mit dem „Schwarm“: 21 Millionen Euro und ein Luxusleben

Anlagebetrug mit dem „Schwarm“: 21 Millionen Euro von Anlegern, Luxusleben und ein Schneeballsystem beschäftigen das LG Saarbrücken.

Ein „Schwarm“ zwischen Rendite und Weltrettung

Anlagebetrug mit dem „Schwarm“: Digitale Kunst und die Aussicht auf Millionen

Der Schwarm verkaufte mehr als eine Geldanlage

„GERD brachte Genialität in mein Leben“

Anlagebetrug mit dem „Schwarm“: 21 Millionen Euro eingesammelt – 5,7 Millionen flossen zurück

Luxus statt Investment

„Ich habe Gerd K. immer wieder gesagt …“

Gerd K. bestreitet den Betrug

Die Ermittler schlugen 2025 zu

Anlagebetrug mit dem „Schwarm“: Was vom „Schwarm“ übrig bleibt

Anlagebetrug mit dem „Schwarm“: Vor dem Landgericht Saarbrücken läuft aktuell die Verhandlung zu einem der größten mutmaßlichen Finanzbetrugsfälle des Saarlands. Im Raum stehen dabei Vorwürfe zu einem mutmaßlichen Schneeballsystem, mehr als 16.751 Anlegern und einem Volumen von gut 21 Millionen Euro. Im Zentrum des Verfahrens steht Gerd K. mit dem von ihm aufgebauten Netzwerk „Der Schwarm“. Über hohe Renditen und vermeintlich lukrative digitale Investments soll das Konstrukt Anleger für die Beteiligung gewonnen haben. Die Staatsanwaltschaft spricht von einem Schneeballsystem. K. selbst bestreitet den Betrug. Er versteht sich selbst als Visionär und sieht im „Schwarm“ eine Glaubensgemeinschaft.

Ein „Schwarm“ zwischen Rendite und Weltrettung

Vor dem Landgericht Saarbrücken wird seit September 2026 zum Fall verhandelt. Fünf Angeklagte müssen sich wegen des Vorwurfs von banden- und gewerbsmäßigen Betrugs sowie des unerlaubten Betreibens von Bankgeschäften verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 60-jährigen Saarbrücker Gerd K. und seinen Mitangeklagten vor, zwischen Mai 2021 und Mai 2025 ein Schneeballsystem betrieben zu haben.

21,3 Millionen Euro soll „Der Schwarm“ von insgesamt 16.751 Anlegern eingesammelt haben. Nun muss sich Gerd K. gemeinsam mit vier weiteren Angeklagten vor Gericht verantworten. Neben K. angeklagt sind zwei Männer und zwei Frauen, die zwischen 43 und 77 Jahre alt sind. Die Staatsanwaltschaft zeichnet das Bild eines Schneeballsystems, bei dem das Geld der Anleger nicht wie versprochen in gewinnbringende Investments geflossen sein soll, sondern zumindest teilweise einen luxuriösen Lebensstil finanziert habe.

Nach Angaben der Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.) betritt Gerd K. den Gerichtssaal nicht als gewöhnlicher Angeklagter. Der 60-Jährige winkt Zuschauern zu, zwinkert ins Publikum und legt zunächst eine Bibel vor sich auf den Tisch. Hinter ihm liegt ein von ihm aufgebautes Netzwerk mit dem Namen „Der Schwarm“. Es verkaufte offenbar nicht nur die Aussicht auf Geld, sondern auch eine Idee. Wer sich beteiligte, sollte Teil einer besonderen Gemeinschaft werden, die finanzielle Freiheit und eine bessere Gesellschaft versprach. Für K. war „Der Schwarm“ keine Betrugsmasche, sondern eine Gemeinschaft mit eigener Vision.

Anlagebetrug mit dem „Schwarm“: Digitale Kunst und die Aussicht auf Millionen

Neben verschiedenen Investments basierte eine wesentliche Säule des Geschäftsmodells auf digitaler Kunst. In einem von der F.A.Z. eingesehenen Zoom-Mitschnitt aus dem Jahr 2023 wird ein „Micro-Micro-Pixel“ als Investment vorgestellt. Dahinter steckte die Idee, einzelne digitale Bildbestandteile zu erwerben und später damit Geld zu verdienen. Im Gespräch ist von fünf Prozent Rendite die Rede. Hinzu kam die Aussicht auf weit größere Gewinne.

Gerd K. soll das Ziel verfolgt haben, 200.000 bis 300.000 Menschen „frei zu machen“. Gemeint war damit, jedem dieser Menschen zehn Millionen Euro zu ermöglichen. Über das Geschäftsmodell soll der Beschuldigte seinen Anhängern erklärt haben:

„Normalerweise kriegt man Geld durch Arbeit. Aber ihr müsst immer schauen, dass ihr Geld für keine Arbeit bekommt“.

„Normalerweise kriegt man Geld durch Arbeit. Aber ihr müsst immer schauen, dass ihr Geld für keine Arbeit bekommt“.

Der Begriff „Utopieerwartung“ sollte die Hoffnung auf den ganz großen finanziellen Durchbruch beschreiben. Wie sich mit digitalen........

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