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Politik ohne Geld oder das Ende des leichten Regierens

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13.07.2020

Das Regieren wird Pierre Gramegna (M.) in den kommenden Monaten wohl weniger Spaß bereiten: Die Kassen sind knapp. (Foto: Editpress/Julien Garroy)

Wieder nix: Auch bei seinem zweiten Anlauf auf den Vorsitz der Eurogruppe ist Pierre Gramegna gescheitert. An Beschäftigung wird es ihm in den kommenden Monaten dennoch nicht fehlen. Als Finanzminister dürften die bisher politisch herausforderndsten Zeiten auf ihn zukommen. Die Erklärung? Es ist kein Geld mehr da.

Als der damalige Direktor der Handelskammer Ende 2013 den Vorschlag der DP, in die Politik zu wechseln, annahm, war dies nicht nur überraschend, sondern auch mutig, wenn nicht leichtsinnig. Luxemburgs Wirtschaft war von der Finanzkrise schwer getroffen. Die Prognosen, die auf dem Verhandlungstisch der zukünftigen Koalitionäre........

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