Die Ministerien sind schon verteilt: Was sich Grüne und CDU sonst noch vornehmen

Nun sind sie also doch beim Du angekommen. Aber ein wenig holpert es noch mit „Cem“ und „Manuel“, und über einen ganz entscheidenden Punkt herrscht noch Verwirrung, als Cem Özdemir und Manuel Hagel am Dienstag um kurz nach 15 Uhr im Haus der Abgeordneten in Stuttgart vor die Presse treten. Die beiden Spitzenmänner von Grünen und CDU geben zwar offiziell bekannt, dass sie die Sondierungsphase mit dem Beschluss eines gemeinsamen Papiers, das zeitgleich veröffentlicht wird, beendet haben und jetzt in Koalitionsgespräche eintreten werden.

Wie die Ministerien verteilt werden, wurde noch nicht verkündet. Aber aus Koalitionskreisen war zu erfahren, dass der Plan steht: Die Grünen sollen fünf Fachministerien besetzen und die Christdemokraten sechs. Die Grünen stellen mit Özdemir außerdem den Ministerpräsidenten, der im Staatsministerium residiert. Der Einigung zufolge müssen nach Informationen unserer Redaktion die Grünen mit dem Kultusministerium eines der wichtigsten Ministerien der Landesregierung an die CDU abgeben. Auch das Verkehrsministerium soll demnach an die Christdemokraten gehen, ebenso wie der Posten des Landtagspräsidenten oder der Landtagspräsidentin. Dafür übernehmen die Grünen die Macht im Wohnungsbauministerium.  Die Zuständigkeit für die Ressorts Finanzen, Soziales, Wissenschaft und Umwelt soll demzufolge bei den Grünen bleiben. Die CDU verantworte weiterhin die Themenfelder Inneres, Justiz, Landwirtschaft und Wirtschaft.

Özdemir, Hagel und Berater einigen sich auf........

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