Rattengift in Babynahrung: Der Fall in Österreich weckt Erinnerungen

Es ist der Albtraum schlechthin für alle Eltern. Sie kaufen Babybrei – ein Lebensmittel, das so gut überprüft wird wie kaum ein anderes – und dann stellt sich heraus, dass er möglicherweise vergiftet sein könnte. Genau das ist aber jetzt Realität geworden. Vor einigen Tagen sind mehrere Gläschen des Babynahrungsherstellers Hipp, der seinen Sitz im oberbayerischen Pfaffenhofen an der Ilm hat, mit Rattengift versetzt worden. Die Ware ist bislang in Österreich, Tschechien und der Slowakei aufgetaucht. Deutschland ist aktuellen Informationen der Polizei zufolge nicht betroffen. Wie die Beamten am Montag bestätigten, liegt der Tat offenbar ein Erpressungsversuch zugrunde.

Die mutmaßlichen Täter hatten am vergangenen Donnerstag ihre Tat in einer E-Mail angekündigt. Diese war laut Hipp in einem unpersonalisierten Sammelpostfach eingelaufen, welches nur in „größeren zeitlichen Abständen gesichtet wird“. Sofort nach Bekanntwerden ist die Polizei eingeschaltet worden.

Im Rahmen der Ermittlungen wurden bislang fünf manipulierte Gläschen in den drei Ländern entdeckt. Ein vergiftetes Gläschen könnte nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord mit Sitz im nahen Ingolstadt aktuell noch in Österreich im Umlauf sein. Das Gute: Die betroffenen Produkte konnten sichergestellt werden,........

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