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Kirche sucht Käufer: Das Gotteshaus in Dogern soll kein Lost Place werden

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22.05.2026

Ein letztes Mal werden die Glocken der Auferstehungskirche in Dogern läuten. Zwar ist die Kirche nun mittlerweile seit einem Jahr entwidmet und steht zum Verkauf. Aber am Dienstag nach Pfingsten, 26. Mai, werden die Glocken noch einmal in Betrieb genommen und mit einem Gebet verabschiedet.

Denn dreistimmiges Geläut, das 1965 in der Karlsruher Glocken- und Kunstgießerei gefertigt wurde, geht auf Reisen. Ihr Ziel: Eckartsweier. In dem 1445-Einwohnern-Ortsteil von Willstätt (Ortenaukreis) werden die drei Glocken eine neue Heimat finden. „Wir hatten echt Glück, dass unsere Glocken schön klingen“, sagt Eugenie Lohrer, die sich als Kirchenälteste seit Jahrzehnten um die Auferstehungskirche kümmert.

Möglich wurde das über einen Orgel- und Glockensachverständigen. Während früher Kirchenglocken vor allem in den ehemaligen Ostblockländern gefragt waren, sei mittlerweile der Markt durch die vielen Kirchenschließungen übersättigt. Doch in Eckartsweiler hat die Kirchengemeinde ihren Glockenstuhl saniert und dringend nach Ersatz für die Stahlglocken, die von Rost befallen waren, gesucht. „Eigentlich war der Ausbau unserer Glocken erst für Juli geplant, aber die Kirchengemeinde aus Eckartsweier hat sich so in Zeug gelegt.“

Kran hebt die Glocken aus dem Turm

Und deshalb wird am Dienstag noch einmal die Elektrik, die mittlerweile seit einem Jahr aus Sicherheitsgründen abgeschaltet ist, angesteckt und die Glocken ein letztes Mal geläutet. Danach werden  Fachleute den Zugang zu den Glocken von außen freilegen und das Aushängen vorbereiten. Anschließend........

© Südkurier