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Neuer Stromzähler nötig: Oft hohe Zusatzkosten bei älteren Gebäuden

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28.04.2026

„Wir werden ihren Stromzähler gegen eine moderne Messeinrichtung austauschen.“ Immer häufiger bekommen Hausbesitzer in der Region solche Post von ihrem Messstellenbetreiber, denn bis zum Jahr 2032 sollen alle Haushalte in Deutschland entsprechend umgerüstet sein. Was aber kann dieser neue Stromzähler? Und ist er auch geeignet, wenn man in absehbarer Zeit eine PV-Anlage plant oder künftig dynamische Stromtarife nutzen möchte? Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Was genau bauen die Messstellenbetreiber ein?

Die allermeisten privaten Stromkunden in Deutschland verbrauchen jährlich weniger als 6000 Kilowattstunden Strom. Anstatt des analogen Ferrariszählers wird ihnen bis zum Jahr 2032 standardmäßig vom Messstellenbetreiber eine so genannte moderne Messeinrichtung eingebaut, so der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft. Diese ist ein digitaler Zähler, der die Energiemenge elektronisch misst und auf einem Display anzeigt. Messwerte können darin ein Jahr lang gespeichert werden, müssen jedoch weiterhin vor Ort ausgelesen werden.

Die moderne Messeinrichtung sendet also keine Daten und ist auch nicht netzdienlich steuerbar. „Möchte ich später also noch eine PV-Anlage oder eine Wärmepumpe einbauen und dynamische Stromtarife nutzen, reicht das nicht aus“, sagt Ulrike Platz, Sprecherin der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen.

Allerdings sind die modernen Messeinrichtungen so gebaut, dass sie sich zu einem sogenannten intelligenten Messsystem umstellen lassen. „Dazu wird........

© Südkurier