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Lottstetter Landfrauen unterstützen zwei Projekte mit Spenden

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20.03.2026

Die Vorsitzende der Lottstetter Landfrauen, Dagmar Lorenz, hat bei der Hauptversammlung flott durch die Tagesordnung geführt. Nach der Begrüßung gab sie das Wort an Schriftführerin Nicole Zysset weiter, die den Jahresbericht in Reimform und im Dialekt vortrug. Es war ein kurzweiliger Vortrag, der zeigte, wie aktiv die Lottstetter Landfrauen im vergangenen Jahr waren. Einige Punkte stellte Zysset besonders heraus: das Erste-Hilfe-Training beim DRK Jestetten-Lottstetten und den zweitägigen Ausflug.

Bürgermeister Andreas Morasch leitete die einstimmige Entlastung des Vorstands ein. Morasch dankte den Landfrauen mit den Worten: „Ohne die Landfrauen würde das Dorfleben hier in Lottstetten nicht so gut gehen, vielen Dank.“ Dagmar Lorenz hieß neun neue Mitglieder in den Reihen der Lottstetter Landfrauen willkommen. Der Verein besteht somit aus der stolzen Zahl von 134 Frauen.

Dagmar Lorenz ehrte bei der Hauptversammlung auch für langjährige Mitgliedschaft. Vera Jung wurde für 30 Jahre mit einer Urkunde bedacht und einem Blumenpräsent beschenkt. Uli Looser, Bezirksvorsitzende des Landfrauenbezirks, war beeindruckt von der großen Mitgliederzahl, sind die Lottstetter doch weiterhin der größte Ortsverein im Bezirk. Sie zeigte auf, wie die Struktur des Verbands aussieht.

Das Präsidium hat seinen Sitz in Freiburg, der Verband ist in 20 Bezirke aufgeteilt, hat 205 Ortsvereine und insgesamt 17.500 Mitglieder. Looser zeigte weiter die Möglichkeiten der organisierten Landfrauen auf. Diese lägen im Bereich Gemeinschaft, Bildung und Politik, hier mischten sich die Landfrauen erfolgreich ein, ohne sie gebe es keine Mütterrente und auch das Mammografiescreening wäre wohl nicht für alle möglich.

„Ein Ort ohne Landfrauen ist ein Ort ohne Seele“, so Uli Looser. Dagmar Lorenz berichtete von zwei geleisteten Spenden in Höhe von je 1000 Euro, für Lina, ein fünfjähriges Mädchen, das mit einem Gendefekt auf die Welt kam. Mit der Spende kann Lina weiterhin Reittherapie und Bewegungstherapie in Anspruch nehmen, die die Krankenkasse nicht übernimmt.

Die zweiten 1000 Euro gingen an die DRK-Rettungshundestaffel im Einsatzraum Bad Säckingen-Waldshut. Sie trainieret und fördert Suchhunde, die im Landkreis Waldshut eingesetzt werden. Tanja Dufner, die stellvertretende Vorsitzende, stellte abschließend die im Jahr 2026 geplanten Termine vor: Ein volles Programm, das die Landfrauen geplant haben, von Geselligkeit über Schulungen, bis zu Treffen mit befreundeten Landfrauenvereinen.

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